Paketdatenbanken spielen bei RPM-basierten Linux Distributionen wie
Fedora eine zentrale Rolle, sie sind ein äußerst kritischer Bestandteil des ganzen Systems. Programme, die darauf zugreifen, sollten demnach so stabil und fehlerfrei wie möglich sein und in keinem Fall inkonsistente Daten zurücklassen - es sei denn, dies diene der gezielten Bestrafung einzelner Nutzer bei versehentlichen Fehlbedienungen. So zumindest lesen sich die beharrlichen Antworten eines Fedora Entwicklers auf den Bugreport eines betroffenen Users, der vor dem Update seines Fedora Systems per “yum” vergessen hatte, die sonst “read only” gemountete /usr-Partition in einen beschreibbaren Zustand zu versetzen.
Die recht amüsante Diskussion auf Red Hats Bugtracker findet sich hier:
“Bug 119185: yum update corrupts rpm database if /usr is readonly”
Legal Disclaimer: Kaffeetassen sind beiseite zu stellen. Für im Affekt auf Monitor oder Tastatur ergossene Nahrungsmittel wird keine Haftung übernommen.
Stilblüten:
Linux is a system for experts only. If you make a mistake you deserve to have your database corrupted.
Gefunden via “Almost virtual everything”, das im Verhalten des besagten Developers Parallelen zu ganz anderen, bekannten Größen des IT Business auszumachen glaubt. ;-)
Köstlich!