Unerwartete Nebenkosten
Eine in meinen Augen wirklich witzige Idee, Fax-Spammern ihr unwürdiges Dasein zu erschweren, ist die folgende: Man bereite den hauseigenen Linuxrechner zum Empfangen von Fax-Nachrichten vor, registriere sich eine 0190er-Nummer und leite diese auf eine der vorhandenen ISDN-Rufnummern um. Die kostenpflichtige 0190er-Fax-Nummer gibt man dann, natürlich stets mit einem entsprechenden Gebührenhinweis versehen, genau auf den Seiten im weltweiten Werbenetz an, die man als Quelle oder Zulieferer für Fax-Spammer vermutet. Dumpfe Werbetreibende werden beim unverlangten Einsenden ihrer Penispumpenanpreisungspamphlete so mit jeder einzelnen Nachricht zur Kasse gebeten - 1,86eypo/min. Ein Student berichtete in der Newsgruppe de.soc.recht.misc von Einnahmen von bis zu 400eypo - bleibt die Frage, inwiefern das rechtlich koscher und frei von Rückzahlungsrisiken ist. IANAL - aber zahlende Spammer braucht das Land!
Via shermanns blog.
