/* basquiat's lovely winter riot */: a unique and beautiful snowflake in your heart's lovely winter riot

Wurzeln

Das Linux-Magazin scheitert in seiner diesjährigen August-Ausgabe auf Seite 16 in Sachen Genealogie auf politisch fast schon brisante Art und Weise. Im Artikel “Gentoo-Gründer wechselt zu Microsoft” wird das ehemalige Ziehkind von Daniel Robbins eindeutig den falschen Eltern zugeordnet:
“Die Debian-basierte Distribution Gentoo [...]”

Natürlich sind die Fürsprecher der beiden grossen Distributionen in den meisten Sachfragen derart auf einer Linie, dass solche Verwechslungen nahe liegen. ;-)

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  • Dennoch ist das Konzept des einen so weit entfernt vom Konzept des anderen, dass es gerade dem Linux-Magazin gar nicht passieren duerfte. Nicht mal annaehernd. Debian ist binary-basiert und eher konservativ in der Update-Politik. Ausserdem ist es relativ starr und ueberlaesst (per default) dem Admin nur weniges - er muss sich eben aber auch um wenig kuemmern.

    Bei Gentoo ist der Default alles aus Sourcen zu bauen, die Update-Politik ist eher aggressiv und man kann (und sollte) vieles selbst anfassen oder sich der Konsequenzen bewusst sein.

    Dass beides valide Loesungen fuer einen jeweiligen Satz von Problemen sind, ist klar - dennoch ist es ein grosser Unterschied.

    Und bei Debian p*sst mich an, dass es auch heute noch einen frisch installierten, allenfalls halb konfigurierten Dienst, direkt nach der Installation unkonditional startet. Echt peinlich.
  • So wollte ich das auch gemeint haben - vielleicht konnte ich die Ironie des letzten Satzes nicht treffend genug formulieren. ;-)
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