/* basquiat's lovely winter riot */: a unique and beautiful snowflake in your heart's lovely winter riot

Frischzellenkur

Andrew Rutledge hatte ein wenig Zeit abzuzweigen - und offensichtlich ein gutes Gespür dafür, wie sich ein Webdesigner in den verlorenen Weiten des Netzes ins Gespräch zu bringen (oder dort zu halten) hat. Nein, den einfachen Spaß an der Sache möchte ich dem Pixelschubser aus Dallas nicht vollends absprechen, manche Leute haben schliesslich auch heutzutage noch Freude an dem, was sie tun. Google Redux nennt er einen Design-Prototypen, der seine Vision einer gelungenen Frischzellenkur für die Suchhunde aus Mountain View illustriert.

Schön (und unumgänglich) ist, dass Rutledge mit Bedacht an die angenehm schlichte Startseite des Marktführers heranging. Was herausgekommen ist, kann sich durchaus sehen lassen, auch wenn nach meinem Geschmack die zentralen Such-Buttons etwas deplaziert wirken. Doch wie meinte schon Maude: “Ästhetisches Verständnis braucht eben seine Zeit” (oder so ähnlich). Ob das massive Blau nun besser ein Grün wäre oder doch lieber im dezenten Grau daher kommen sollte, nunja - die Idee ist klar.

Interessant (und vermutlich erheblich diffiziler umzusetzen) fände ich in diesem Zusammenhang, wie personalisierte Startseiten dem neuen Design anzupassen wären. Ich sehe feingeschliffenstes CSS nur so funkeln und glänzen und damit dem Zeitgeist entsprechend aufdringlich unaufdringlich wirken - das kann bekanntlich richtig gut aussehen, muss es aber nicht, und schon garnicht überall. Allzuviele Freiheiten bleiben dem geneigten Grafiker bei gleichbleibender Informationsdichte wohl auch kaum übrig...

Von der Fülle der Dinge noch schöner erschlagen lassen?

Gut, runder, das wäre es mit Sicherheit.

Via Google Design redesigned (Blog Age)

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