Ein Umdenken seitens der Musikindustrie?
Damit rücken die von mir so oft geforderten 9.99eypo als Richtpreis für im Laden erhältliche Audio-CDs in greifbare Nähe, wenn auch ohne Booklet und ansprechende Optik. Seit dem Aufkommen der kleinen CDs geraten kunstvoll gestaltete Cover jedoch an sich immer mehr in den Hintergrund, was bei einer so begrenzten Präsentationsfläche irgendwo auch verständlich erscheint. Mit Wehmut kann man da nur die vergleichsweise großflächigen Kunstwerke auf den Kartonagen gekauften Vinyls bewundern.
Bleibt zu hoffen, das BMG und Nachahmer auch auf gängelndene Kopierschutzmechanismen verzichten, die bekanntlich absolut keinen besonderen Schutz vor illegalen Vervielfältigungen bieten und damit nur den ehrlichen Käufer bestrafen.
Sollten die hier genannten Punkte wirklich so in die Realität umgesetzt werden, wäre das in meinen Augen ein innovativer Schritt in die richtige Richtung seitens BMG - ein Schritt, den man eventuell hätte unternehmen sollen, bevor man zwei Drittel der eigenen Künstlerschaft vor die Tür setzt.

Lars Strojny
4 Jul 2004
basquiat
4 Jul 2004
Für 5eypos pro CD würde ich aller Wahrscheinlichkeit nach regelmässig wahre Konsumschlachten in den CD-Läden dieser Republik veranstalten und letzlich mehr Geld ausgeben als bei einem Preis von 10eypos pro Titel. Dennoch halte ich 5eypos beim derzeitigen Verteilungsschlüssel für unrealistisch.