/* basquiat's lovely winter riot */: a unique and beautiful snowflake in your heart's lovely winter riot

Goodbye "fluxmod"

fluxmod logo
“fluxmod”, ehemals unter http://www.fluxmod.dk zu erreichen, gibt es nicht mehr. Damit ist die wohl beliebteste Resource rund um den fluxbox-Windowmanager aus dem Netz verschwunden. Neben unzähligen, teilweise hochwertigen Themes und anderem Artwork gab es auf fluxmod.dk ein gut frequentiertes Forum, das vielen angehenden Fluxmoddern bei ihren ersten Schritten auf dem Weg zu einem optisch ansprechenden, aber schlanken Windowmanager half.

Ikaro, der Mann hinter fluxmod.dk, fand nun aber offensichtlich nicht mehr die Zeit, sich um ein immer weiter wachsendes Communityportal zu kümmern. Neben größeren und kleineren Problemen technischer Art frustrierte auch die langsame Anbindung der Seite, die dem Besucheransturm mittelfristig nicht mehr gewachsen war. Mehr zu den Gründen seiner Entscheidung kann diesem Abschiedsbrief entnommen werden.

Der Nachwelt hat Ikaro die ehemals auf fluxmod.dk verfügbaren Themes in einem Archiv hinterlassen. Unter http://ikaro.dk/tmp/Fluxmod-TheAshes.tar.bz2 kann man die gesammelten Werke der Community herunterladen.

Ob eine neue Liebe des ehemaligen Fluxboxenthusiasten mit Schuld am Ableben der ehemaligen Seiten ist, darf erst einmal dahingestellt bleiben. Sicher ist nur, dass man Ikaro immer häufiger heftig flirtend mit fvwm2 gesehen hat. Ein Schelm, wer böses dabei denkt!

Bleibt nur noch zu sagen: You did a great job, ikaro. Thank you for showing the world what fluxmodding was all about!

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(Wahl)Arithmetik

Der Wille der Mehrheit ist, auch und gerade in den uns bekannten, westlichen Demokratien, nicht immer der Wille, der letzlich dann in die Praxis umgesetzt wird. Oft mag das fast wie ein Segen erscheinen - so manches Plebiszit wäre dank dem aktuell vorherrschenden Populismus furchtbar in die Hose gegangen. Doch wenn schon gewählt wird, dann setzen die meisten wohl eben jenen Automatismus als selbstverständlich voraus. Das aber spätestens bei der Wahl von Stellvertretern durch Stellvertreter deren demokratische Legitimation gegen Null tendieren kann, zeigt der Schockwellenreiter an einem einfachen Beispiel. Dort wird aus einer 19:8 Überlegenheit für “rot” eine Zweidrittelmehrheit für “schwarz” - Delegationsprinzip und entsprechend zugeschnittene Wahlkreise machen’s möglich.

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Sucht.

Spiele, die süchtig machen, sind einfach und simpel. So auch dieses. Ich warne eindringlich: Wer produktiv sein muss, klicke obigen Link tunlichst nicht an. Ansonsten habt ihr ab Level 10 meinen Respekt - hier hänge ich nämlich gerade fest.

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Masterstudiengang E-Sport

Gibt’s nicht? Gibt’s doch! Und zwar an der Donau-Universität Krems: “Professional MSc E-Sport and Competitive Computer Gaming”. Für 15.900 Eypo kann sich der angehende Amokläufer akademischen Grades hier in den unterschiedlichsten Themenbereichen ausbilden lassen. Das Spektrum umfasst neben den wirtschaftlichen und rechtlichen Aspekten des E-Sports auch die technische Seite sowie “athletische” Gesichtspunkte des Genres. Zielgruppend sollen unter anderem ausdrücklich “Clan Managers” und “Coaches” rekrutiert werden.

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McAfee adoptiert Thomas Bayes

Der Patentwahn greift weiter um sich. Nachdem Paul Graham im August 2002 beschrieb, wie sich unter Zuhilfenahme bedingter Wahrscheinlichkeiten (Bayes-Theorem) effiziente Spamfilter entwickeln lassen, bekam jetzt McAfee ein im Dezember des selben Jahres eingereichtes Patent auf unter anderem genau jene Methodik zugesprochen.

Liebe Frau Zypries, irgendwie verstehe ich das mit den Software-Patenten und ihrem positiven Nutzen für unsere Gesellschaft noch nicht. Aber Sie ja offensichtlich ebenso wenig.

Deshalb: Bei der Europawahl Grün wählen.

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Bye Bye Orkut

Und wieder einer weniger. Nachdem sich der ganze Hype um Orkut gelegt und die anfänglich nette Spielerei irgendwie erstaunlich wenig Nutzwert offenbart hat, habe auch ich meinen Account dort gelöscht. Ein paar Monate dabei habe ich einige Freunde eingeladen, ein kleines Netzwerk aufgebaut, kurz in verschiedene Gruppen (AKA “Communities”) hineingeschnuppert - und das war’s dann auch schon. Einen informativen Mehrwert oder Usabilityvorzüge gegenüber den von mir bevorzugten Kanälen wie Mailinglisten, IRC und Usenet konnte ich definitiv nicht ausmachen. Sinnbefreite, für neue Communities werbende Nachrichten einzelner an die gesamte Nutzerbasis waren dann wohl das Orkut-Pendant zum SPAM der alten Netzwelt. Brauche ich nicht. Orkut - Eine interessante Idee, nur kann ich damit derzeit noch nichts anfangen. Vielleicht haben Googles kürzlich in die Kritik geratener Umgang mit dem Datenschutz und der anstehende Börsengang zusammengenommen meiner Entscheidung den letzten Schub gegeben. Also: Bye Bye Orkut, vielleicht ein anderes Mal!

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A Lovely Winter Riot...

Irgendwie haben mich diese Worte schon immer fasziniert. Aneinandergereiht erklären sie für mich eine, meine Welt. Zurückrudernd: Sie erklären nicht, sie beschreiben. Die Assoziationen: Musik, Jungle, Drum ‘n’ Bass, ruhige und einschmeichelnde Harmonien, unter denen sich hektische Beats gegenseitig das Genick brechen. Gegensätze, Unvereinbarkeiten und Spannungen entladen sich mal kreativ, dann schon wieder fast selbstzerstörerisch. Überall, in der Musik wie auch in der Literatur und dem Rest alles irdischen und berauschten, LTJ Bukem vs. Harry Haller. Gerd Kornmann, der Vater des Gedankens, hat dieses Geschenk mir und der Ewigkeit gemacht, unachtsam oder fahrlässig. Danke.

Und nun: Ein Blog, auch hier. Spielwiese und Meinungsmultiplikator, spannend spannungsabbauend. Der Beat, die Harmonie, der Kontrapunkt? Die Komposition ist am enstehen, nun geboren und schon prinzipbedingt für immer unvollendet.

Dennoch: Keine großen Pläne, kein weiteres Projekt auf dem Schafott spontanen Desinteresses. Nur Lust und Laune. Geistige Momentaufnahmen, dann und wann, stützend, wirre Gedanken ordnend. Weite Felder, thematisch ungebunden, frei und flexibel. Es lohnt nicht, über kommendes zu spekulieren, vielleicht aber, existentes zu kommentieren. Das Blog macht es Mensch einfach. Spielend. Hier: Serendipity. Und nochmal: Danke.

Doch weiter im Text...

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