/* basquiat's lovely winter riot */: a unique and beautiful snowflake in your heart's lovely winter riot

Aprilfinger

Während Aprilfinger unsere Körper in die Wolken zeichnen, hängst du mit deinem nutzlosen Freund in geometrischen Gärten auf unaufgeräumtem Glück. Selig sind wieder da, musikalisch mal durchwachsen, doch stets wortgewaltig wie eh und je. Danke dafür.

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Beatboxing Bumble Bee

Ich bin kein allzu großer Fan von Jethro Tull oder schnöden Hiphop-Rhythmen, doch Greg Pattillo felst evident offensichtlich. Und wem Rimski-Korsakows Hummelflug schon immer zu profan war, der unterlege sich das Ganze eben zeitgleich mit unmenschlich menschlichen Perkussionsbeigaben.

Angesteckt von Martin, der jenes twitterte.

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Thom Brubeck vs. Dave Yorke

Gut gerührt und stilsicher durchgeschüttelt: eine der genialsten Bands der Jetztzeit trifft auf das wohl bekannteste Werk der lebenden Jazzlegende. Gar epochal, quasi.

Via Nerdcore.

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Turin Brakes

Etwas wirklich umfassendes, das einer Rezension auch nur im Entferntesten nahe käme, wird das hier nun nicht, dazu bin ich zu müde, zu heiser, zu prämalade. Dennoch sei soviel gesagt - die Turin Brakes sind unbedingt das sympathischste an Klangschaustellern, welche die Welt neben Travis zu bieten hat. Zwei Gitarren, ein Kontrabass, Spaß am Spiel und saitenschmatzendes Handwerk, selbst wenn sich der Mann am Mischpult anfangs heftigst die schmerzhaft rückkoppelnde Blöße gab: das war groß. So klingt Leben in Musik. Stimmen aus dem Orbit und sphärische Jams, Pink Floyd ohne Plug, nicht ganz, aber fast. Nur Panic Attack, das habe ich vermisst. Unterm Strich das nächtliche Fazit aus der Alten Feuerwache in Mannheim: Doppelplusgut. Gute Nacht, Future Boy.
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Jessica Simpson, you've got it all wrong, your fraudulent smile, the way that you faked it the day that you died.

(Ein versprochener Rapport)

Adam Green, der Junge mit der Gitarre. Nur er klampft garantiert noch beschissener als Neil Young und gewinnt auch am Klavier keine Nachwuchspreise, singt dafür zum Ausgleich aber deutlich besser als Bob Dylan. Abseits dessen - dem Alter blossen Griffbrettwichsens sind wir schon lange entwachsen - wurde in der Alten Feuerwache beinahe perfektes Damentennis geboten. Betont lässig schwadronierte der bekennende Drogenliebhaber und Frontmann der Moldy Peaches mit verstimmtem Instrument und einmaliger Adlertechnik am Piano mutterseelenalleine durch’s Programm, das stellenweise in wahre Stand-Up-Comedy entartete, manchmal auch gefühlte Male zu oft. Dennoch grosses Entertainment, grundsympathisch dargeboten.

Als Support-Act spielte Ellen Klinghammer am Flügel auf, tönte zwischen Tori Amos und Norah Jones nichts wirklich weltbewegendes, hatte aber manch magischen Moment. Unverständlich bleibt, warum ausgewählte Konzertgänger nicht einfach die Fresse halten oder zum ausgiebigen Plausch ins hintere Grundrauschen verschwinden können. Pest und Cholera.

Fazit: Mit einer anständigen Erkältung ist nur frenetisches Applaudieren jenseits persischen Jubelgeheuls drin (die Stimme schließlich war schon kurz nach Feierabend ruiniert), dafür hauen drei Bier wahrlich kräftig. Und den ewig mäkelnden sei gesagt: Adam Green lohnt, immernoch. Vielleicht war er früher besser (wie sowieso alles und jeder und nichts), but who gives a shit? There’s no wrong way to fuck a girl with no legs.

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Adam Green in Mannheim

Für den Feuilleton und selbsternannt geschmacksautarke Individualisten ist er schon lange nicht mehr cool genug, doch wir freuen uns ganz mainstreammäßig darauf: Adam Green in der Alten Feuerwache. Und ohne diese verfluchte Erkältung würd’s bestimmt nochmal so gut. Ein Rapport folgt.

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Dream Theater

Warum nur hat sich eben diese Band nicht auf Instrumentalmusik verlegt? Das virtuos dargebotene Klangspektrum lässt frohlockend jauchzen, bis der tonal geforderte Metalleunuch einen Kastratengesang anstimmt, der die Schmerzen der genitalen Vollentkernung ein zweites Mal hautnah miterleben lässt. Die 80er sind lange vorbei, und John Petruccis vokalfreie Soloalben an Belanglosigkeit leider nicht zu überbieten.

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Ein Geschenk des Abends

Nachreiche: das Haifa Symphony Orchestra, verrauscht durch’s Sony Ericsson v600i.

Heute Gestern Abend fand im Rahmen der Mannheimer Schlossfestspiele ein Deutsch-Israelisches Freundschaftskonzert statt, von dem wir bis zu jenem Zeitpunkt mal wieder absolut nichts wussten. Nach einem verdient kühlen Feierabendbier die Straßen der Innenstadt entlang und heimwärts schlendernd jedoch zogen uns unvermittelt seltsam bekannte Klänge an, die in der lauen Luft eines angenehm frischen Sommerabends die Häuserschluchten der Quadratestadt hinunter schwebten. Am Quell der tönenden Magie angelangt konnten wir im Rücken einer großen Tribüne die Dimensionen des Klangkörpers nur entfernt erahnen, was uns - zusammen mit anderen zufällig verweilenden Passanten - nicht davon abhielt, auf dem Bürgersteig sitzend oder an Absperrungen lehnend andächtig der dargebotenen Musik zu lauschen.

Vollkommen unverhofft überraschte eine sympathische Geste des angestellten Sicherheitpersonals die versammelten und einigermaßen verdutzten Zaungäste, welche gute zwanzig Minuten vor Ende der Aufführung leise in den Innenraum gebeten wurden, um den bombastischen Finalsatz von Beethovens neunter Sinfonie und Schillers Ode an die Freude hautnah miterleben zu können, aufgeführt vom Haifa Symphony Orchestra und dem Mannheimer Festspielchor, dirigiert von Noam Sheriff.

In jenen Momenten liebe ich diese Stadt.

Vielleicht gibt’s am Sonntag ein verrauschtes Erinnerungsfoto meines mobilen Telefonieapparates - bis dahin nämlich verweile ich erst einmal nach dem morgig heute erledigten Arbeitstag bei meiner stets vermissten Sippe in Freiburg, um ein wenig die eigene Seele baumeln zu lassen.

Update: Es ist Montag geworden, doch sind’s der Bilder dafür vier.

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Stairway to Heaven

Eine beeindruckende Performance von Rodrigo y Gabriela bringt den Klassiker von Led Zeppelin mit Flamencoeinflüssen zusammen, die an Al Di Meola und Paco de Lucia erinnern.

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Das gute Drittel Mainstreamness

Ein wenig mehr kulturelles Außenseitertum hatte ich mir doch zugetraut, die Street Credibility scheint dahin. Ich bin massenkompatibel, im Mainstream angekommen, musikalisches Establishment.

Audioscrobbler: Ein gutes Drittel Mainstreamness

How does it work?

The Mainstream-O-Meter calculates your mainstreamness by comparing the listener count of your favorite bands to the average listener count of the five bands who have the most listeners among Last.fm-users.

Via Luf. Den vollen Geschmack gibt’s wie immer hier.

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