WiiRemote Head Tracking
Via Schyhchen.
/* basquiat's lovely winter riot */: a unique and beautiful snowflake in your heart's lovely winter riot
Via Schyhchen.

Das personalisiert Böse kommt dieser Tage nicht selten in Form des scheinbar wohl gesonnenen Thilo E. um Ecken und Bürotüren. In nächtlichen Konsolenorgien injeziert der Bezwinger der Kieserschen Beinspreize das Gift der elektronisch seichten Unterhaltung gezielt seinen von Alkohol geschwächten Opfern, die sich nichts ahnend dem suchtgefährdenden Spielspass und ihrer eigenen Verdammnis hingeben.
Noch unter den sinnesraubenden Eindrücken der teuflisch flackernden Videospielseancen stehend wird der angegriffene Geist des Autors von oben genanntem ohne jede Gnade und unter billigstem Vorwand in den lauten Trubel eines neuzeitlichen Konsumtempels geschleppt, in dem sich Konsolen aller Couleur geradezu vulgär anpreisen.
Zwischen Verstand und verzückender Versuchung hin- und hergerissen schallt von außen ein diabolisches Beschwören in die inneren Kämpfe des Schreibers hinein, “komm und kauf sie dir, kauf sie doch, erinnere dich an Spiel und Spass und nimm sie dir, nun kauf sie endlich, kauf” - die Agonie des Rationalen erfreut das ungekannt hinterhältige Gemüt des Souffleurs sichtlich.
Es war die kaum altruistisch motivierte Bereitschaft des ansässigen Konsolendealers, eine Dosis “Guitar Hero 3” unter gutem Zureden schon vor dem offiziellen deutschen Verkaufsstart in die Hände der sich noch wehrenden, neuen Kundschaft zu legen, die den Willen des tapferen Jens M. schließlich brechen ließ. Thilo E. hätte nicht den Hauch einer Chance gehabt. Ehrlich.
In der Reihe cooler Gadgets mit abgefahrener Mensch-Maschine-Schnittstelle hebt Yamaha in Zusammenarbeit mit dem japanischen Medienkünstler Toshio Iwai das TERNORI-ON ins Licht der Öffentlichkeit. Bevor der naheliegende Wunsch nach neuem Besitztum auftauchen sollte: »TENORI-ON is still under development and is not currently on sale«. Zu erwerben ist das futuristische Objekt seit September diesen Jahres in offenbar sehr begrenzter Stückzahl auf Yamahas britischer TENORI-ON Zwischennetzspräsenz.
Die Bedienung des neuartigen Instruments erinnert ein wenig an die Hardwaresequencer vergangener Dekaden, das Interface besteht aus einer von Aluminuim umschlossenen, beidseitig einsehbaren 16x16-LED-Matrix - Musik soll dank des vielfältig gearteten, visuellen Feedbacks intuitiv erspielbar werden. Mehr Informationen und Hintergründe gibt’s auf oben verlinkten Produktseiten und hier.
So ganz taufrisch ist der blinkende Klangkörper freilich nicht: DE:BUG berichtete schon vor über einem Jahr über das schicke Prestigeobjekt des japanischen Herstellers.
Via Mitinsasse deNIZE, dem hiermit ernannten Seniorlieferanten stylishen Geekcontents.
Beim regelmäßigen Lurken der Linux-Thinkpad-Mailingliste stolperte ich über einen Pointer auf das mir bis dato unbekannte “Inside the Box”-Blog von Lenovo: »Why on Earth would you want to run Linux on a mobile platform? What a waste of time« bilanziert Matt Kohut (seines Zeichens der “Worldwide Competitive Analyst” des Notebookherstellers) eben dort etwas naiv in die Runde, um die eigenen Ansichten danach doch näher auszuführen - das Powermanagement von Linux sauge, der Support für neue WiFi-Karten sei suboptimal - und überhaupt wäre mit freilaufenden Pinguinen auf Notebooks wenig Geld zu verdienen, auch im für Thinkpads ja nun nicht völlig uninteressanten Enterprise-Segment.
So ganz daneben liegt diese Bestandsaufnahme natürlich nicht, doch lasst uns Gebetsmühlen treten. Die angesprochene Treiberproblematik nämlich korreliert recht zuverlässig mit der Verfügbarkeit verwertbarer Spezifikationen, deren Nonexistenz sich durchaus eher negativ auf die Arbeit engagierter Hacker auswirken dürfte, die ihre Treiber sonst vermutlich - gar unentgeldlich - in die diktiert freie Welt der GPL entlassen hätten. Warum also nicht gleich mehrere Fliegen verklappen? Lenovo sollte hier ein paar Steine ins Rollen bringen können. Immerhin: AMD bewegt sich mittlerweile notgedrungen, förderte man unter ATIs Mäntelchen der Verschwiegenheit bisher doch nur rechte Peinlichkeiten ans Tageslicht - auch wenn der von AMD geforderte NDA in sonnenärmere Regionen südlich des Steißbeins zu lokalisieren ist.
»We’re not anti-Linux and I’m not anti-Linux. Like other vendors we’re trying to figure out what our strategy should be« gibt sich Kohut in seinem Linux Follow Up versöhnlich, dankenswerter Weise ohne zuviel heuchlerischen Schleim abzusondern. Lenovo hat naturgemäß eine wachsende Gemeinde als potentielle Kunden auf dem Radar - for bussiness reasons. Ganz wie Apple, IBM, Sun et al. Abseits der großmäuligen PR-Bekentnisse kann dabei durchaus für beide Seiten positives bewegt werden - Berührungsängste und ein gesundes Mißtrauen jedoch bleiben berechtigt.
Der letzte Freitag im Juli eines jeden Jahres bietet regelmäßig Gelegenheit, Menschen wie mir eine kleine Anerkennung in Form appetittlicher Darbietungen intelligenter doch williger und schön anzusehender Jungfrauen oder unbezahlbarer Sachgeschenke zukommen zu lassen. Der Plural ist zu beachten, die reine Unschuld hingegen muss es nicht sein.
Warum?
Heute ist Sysadmin Day. Eine Geschenkidee.
Geile Shirts aus England, mundgeblasen, handbemalt und naturidentisch von den Machern von Everybody loves Eric Raymond. Ebendort auch ein Hingucker: Richard Matthew Stallman als Ernesto “Che” Guevara. Grossartig. Ein jeder Kauf spült dazu ein wenig Geld in die Kassen von EFF und FSF.
Der gekonnt polarisierend betitelte Zweiseiter “Die Apple-Lüge” - wobei eine jede Kritik an eben jener Firma dieser Tage zu Polarisieren scheint, trifft sie stets doch offenbar weniger die Produkte selbst als ein vielerorts verinnerlichtes Lebensgefühl - ist in meinen Augen eher mäßig, beinhaltet aber Absätze, die bereits Gedachtes und Gesagtes schön paraphrasieren. Vielerorts, pun intended.
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Stichwort: Kognitive Dissonanz. Allgemeinplätze, nicht nur - aber eben auch - bei Apple.
Via Netzpolitik.org.
Spielzeuge, die den Tod von oben bringen, Kindern Finger abkauen, Menschen strangulieren oder den kleinen Poloniumskandal für zu Hause generieren: Radar Online stellt die zehn gefährlichsten Spielzeuge aller Zeiten vor.
Via Slashdot.
Drei Jahre Garantie und keine weiteren Fragen.
Betroffen sind (bisher) nach Verlautbarung in Originalbestückung folgende Modelle: T-Series (T43, T43p, T60); R-Series (R51e, R52, R60, R60) und X-Series (X60, X60s). Bei Ersatz- oder Austausch-Akkus können natürlich auch andere Besitzer betroffen sein: so hat es sogar das betagte Thinkpad 600 von Alan Cox erwischt.

Die bekannten Seriennummern gefährdeter Akkus im Überblick:
ASM P/N FRU P/N 92P1072 92P1073 92P1088 92P1089 92P1142 92P1141 92P1170 92P1169 or 93P5028 92P1174 92P1173 or 93P5030
Ergo: Glück gehabt. Das Ding steht immerhin seit Jahr und Tag - öfter auch mal im eingeschalteten Zustand - neben dem Kopfende meines Bettes. Ganz klar ein mögliches Szenario für einen der nächsten Filme aus der vor skurillen Todesfällen nur so strotzenden “Final Destination”-Reihe - dagegen wirkt selbst Gammelfleisch blass. Die Rückruflawine rollt derweil munter weiter.