/* basquiat's lovely winter riot */: a unique and beautiful snowflake in your heart's lovely winter riot

Compiz Fusion

Der Spass am Gerät mag durch die atemberaubenden Showeffekte auf heimischen Desktops nicht zwangsläufig die Produktivität steigern, wiewohl ich einige Features von Beryl Compiz Fusion - wie z.B. die Apples OS X nachempfundene Exposé-Funktion - durchaus arbeitserleichternd empfinde. Für den durchgehenden Gebrauch im Alltag aber fehlt mir noch das Quentchen Zuverlässigkeit, was den Unerschrockenen von einer regelmäßigen Evaluation natürlich nicht abhalten kann. Die in meinen Augen bisher beeindruckendste Demonstration des Ganzen hat Kris ausgegraben.

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More Berylism

Let the games continue: Mit Übersetzen des aktuellen SVN-Quellcodes rotiert nun auch auf meinem Gentoo-Desktop der dreidimensionale Dual-Screen-Würfel endlich so, wie er es eigentlich von Anbeginn an sollte, und nicht mehr in Gestalt zweier separierter Einzelkuben. Eyecandy at it’s best.
Beryl running on my Dual Head Gentoo Desktop Box
Beryl running on my Dual Head Gentoo Desktop Box

Eckdaten: Neben einem aktuellen Xorg-Server verwende ich zur Zeit die tagesaktuelle SVN-Version von Beryl & Co. Als Grafikkarte kommt eine NVidia GeForce 7600 GS zum Einsatz, für das Dual-Monitor-Setup zeichnet sich NVidias TwinView verantwortlich (siehe auch diesen Post).

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Berylism

Nicht erst seit der kürzlichen Umstellung meines Thinkpads von Gentoo GNU/Linux auf Kubuntu Edgy herrscht hier eine (einigermaßen) unvoreingenommene Distributions- und Derivatenvielfalt vor: Vertreten sind neben gängigen Linux-Distributionen wie Gentoo, Kubuntu und Debian auch waschechte Unices wie SGIs IRIX, Suns Solaris oder das altehrwürdige NeXT- bzw. OpenStep.

Das Einrichten von Kubuntu Edgy verlief derweil gewohnt problemlos: Hibernate, Suspend und WLAN taten ebenso “Out of the Box” wie die durch Open Source Treiber beschleunigte 3D-Grafik auf der verbauten ATI Radeon FireGL T2. Anzupassen waren lediglich diverse Kleinigkeiten, so dass ich momentan sogar einen generischen Distributionskernel dem Eigengebäck vorziehe. Nach dem flotten Setup blieb folgerichtig noch einige Zeit, aufkommende Schamgefühle durch das Ausleben des mir eigenen Spieltriebes als bekennender Deskmodder zu verdrängen - Beryl musste her:

Beryl running on my Kubuntu powered Thinkpad T41p

Anleitungen zu Installation und Konfiguration von Beryl finden sich mit reichlich Pointern auf distributionsspezifische Eigenheiten im Beryl-Wiki - meist sind Drittquellen oder fremde Overlays einzubinden. Die Codebasis von Beryl mutiert rasant und läßt so die Verfolgung des SVN-Trees sinnvoll erscheinen. Beryl läuft für Software im experimentellen Stadium auf meinen zwei Testrechnern erstaunlich stabil - weder Xorg noch KDE gingen bisher in die Knie, einzig das Capturen ganzer Screencasts will hier nicht gelingen (was zumindest am Desktop mit einer Auflösung von 3200x1200 Bildpunkten nicht wirklich verwundert) - doch Youtube hält genug Berylism bereit.

Beryl running on my Dual Head Gentoo Desktop Box

Die Überdosis Eyecandy mag für den Alltagseinsatz übertrieben wirken, alle Features lassen sich jedoch selektiv (de)aktivieren. Fenster müssen nicht in lodernden Flammen minimiert oder wabbelnd über den Desktop geschoben werden. Zum Breathtaking eignet sich der transparente 3D-Cube, manche werden den einfacheren Slidermodus bevorzugen. Obwohl fast alle Effekte des Beryldesktops tadellos performen, reichen vielen sicherlich etwas zurückhaltendere Transparenz, ein Schattenwurf, der schicke Applikationsswitcher und die an Apples Expose erinnernde Fensterübersicht für ein atemberaubendes Desktoperlebnis aus.

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