/* basquiat's lovely winter riot */: a unique and beautiful snowflake in your heart's lovely winter riot

Whisky Tasting mit Stewart Laing

Seit nun mehr als 25 Jahren führen die beiden Brüder Fred und Stewart Laing das 1948 von ihrem Vater Fred Douglas gegründete Unternehhmen “Douglas Laing & Co” in eigener Regie weiter. Das opportune Credo des unabhängigen Abfüllers schottischer Malts aus Glasgow: “No Colouring! No Chill Filtration! No Nonsense!”.

Im Vorfeld der 9. internationalen Whisk(e)y-Austellung “InterWhisky” in Frankfurt lud Stewart Laing im hessischen Heppenheim - und im klassischen Schottenrock - zum Tasting einer kleinen Auswahl der eigenen Abfüllungen. Acht Single Malts wurden in den Räumlichkeiten der “Getränkewelt Weiser” kredenzt, stets fachkundig und unterhaltsam von Stewart Laing begleitet, der es sich zum Glück nicht nicht nehmen ließ, unzählige interessante, witzige und lehrreiche Anekdoten aus seinem über Jahrzente gesammelten Erfahrungsschatz mit den Gästen zu teilen.

Der Abend im chronologischen Überblick:

  • Glenrothes 1990, 16 Jahre, Rum Finish
  • Mortlach 1994, 12 Jahre, Sherry Butt
  • Benrinnes 1990, 14 Jahre, Sherry Butt
  • Laphroaig, 8 Jahre, Premier Barrel
  • Dufftown 1995, 12 Jahre, Sherry Finnish
  • Scapa 1991, 16 Jahre, Refill Hogshead
  • Ardmore 1977, 30 Jahre, Sherry Butt
  • Caol Ila 1979, 28 Jahre, Hogshead

Dem üblich antiseptsch wirkenden Laphroaig, dessen intensive, jodgeprägte Note den Trinker gewohnt unnachgiebig konservierend ausräuchert, folgte eine längere Pause zur geschmacklichen Rekalibrierung, in der neben Brötchen, Knackwürsten und englischem Käse in Whisky eingelegter Schinken gereicht wurde.

Meine Höhepunkte des Abends: Der 12 Jahre alte Mortlach mit seinem intensiven, etwas bitteren Fassgeruch und einer sehr fruchtigen Mitte, der 30 Jahre alte Ardmore, der zwar etwas schwach auf der Brust, damit aber sehr mild und dennoch unglaublich balanciert und ausgewogen wirkte, sowie (natürlich) der 28jährige Caol Ila, der den Vergleich mit meinem bisherigen Liebling - dem 1979er Caol Ila aus Lorne Mackillops Fassabfüllung - nicht scheuen muss. Die beherrschte, rauchige Komplexität dieses Whiskys mit ihren gegenspielenden, blumigen Aromen ist beiden Vertretern zu eigen und macht sie zu einzigartigen Geschmackskaleidoskopen der höhreren Volumenklasse.

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8th Annual System Administrator Appreciation Day

Der letzte Freitag im Juli eines jeden Jahres bietet regelmäßig Gelegenheit, Menschen wie mir eine kleine Anerkennung in Form appetittlicher Darbietungen intelligenter doch williger und schön anzusehender Jungfrauen oder unbezahlbarer Sachgeschenke zukommen zu lassen. Der Plural ist zu beachten, die reine Unschuld hingegen muss es nicht sein.

Warum?

Let’s face it, System Administrators get no respect 364 days a year. This is the day that all fellow System Administrators across the globe, will be showered with expensive sports cars and large piles of cash in appreciation of their diligent work. But seriously, we are asking for a nice token gift and some public acknowledgement. It’s the least you could do.

Consider all the daunting tasks and long hours (weekends too.) Let’s be honest, sometimes we don’t know our System Administrators as well as they know us. Remember this is one day to recognize your System Administrator for their workplace contributions and to promote professional excellence. Thank them for all the things they do for you and your business.

Heute ist Sysadmin Day. Eine Geschenkidee.

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Jürgens Whiskytasting

Ein wirklich eindrucksvolles Whiskytasting bescherte uns am vergangenen Freitag mein Arbeitskollege Jürgen, der mir damit auf seiner Gartenterasse erstmalig auch einen kleinen Einblick in einen Teil seiner sagenumwobenen Sammlung erlesener Tropfen schenkte. Den Erhalt der recht eindeutigen Beweisfotos möchte ich für eine kleine Zusammenfassung nutzen.

Schätze einer vergangenen Nacht

Los ging’s - zum Abbau oder zur Verfestigung diverser Vorurteile - mit drei Bourbon Whiskey, die mich zwar nicht zum Liebhaber maisiger Maische bekehren konnten, aber besänftigend belegten, dass auch ein Bourbon durchaus genießbar sein kann. Nach einer außergewöhnlich jungen Privatabfüllung irischen Single Malts waren die Geschmacksnerven für den Rest des Abends hinreichend kalibriert, ein lautstarkes Ständchen auf der Great Highland Bagpipe des sonst eher als Meister des australischen Blasrohrs bekannten Mandelbrötchens zeigte - auch ohne den sträflich vernachlässigten Schottenrock - unüberhörbar die weitere Richtung an.

Ein klarer Höhepunkt des nun folgenden, schottischen Spektakels war die spannende Reise durch die bewegte Geschichte der Ardbeg-Destillerie, angefangen vom sechs Jahre alten, ungestümen Ardbeg Very Young über den etwas weniger kantigen Ardbeg Ten, um nach einem Ardbeg 1977 und dem Lord of the Isles bei den älteren und ältesten Semestern, einem Ardbeg 1975 und dem 30 Jahre alten Ardbeg Very Old zu landen. Es erstaunte, wie deutlich die Vertreter aus Islay über Jahrzehnte ihren unverwechselbaren Charakter konsistent halten konnten, meinte man beim Vergleich der 16 Jahre alten Bowmores zwischen Mackillop’s Single Cask und der Standardabfüllung doch beinahe, zwei gänzlich unterschiedliche Malts vor sich zu haben.

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Neue Liebe

Kurze Notizen vom gestrigen Whisky Tasting im Piccadilly English Shop Heidelberg und damit Kaufempfehlungen und Wunschliste zugleich. Zwei neue Freunde in Form eines Benriach von 1987 (Speyside, Mackillop’s Choice, 55.7% Alkohol) und des 17jährigen Bowmore (Islay, Mackillop’s Choice, 44% Alkohol) gefunden. Hoffnungslos verliebt in einen Caol Ila von 1979 (Islay, Mackillop’s Choice, Cask Strength, 60.4% Alkohol), der mit etwas Wasser verdünnt unglaublich groß wird. Letzlich einen bezahlbaren und vom Aussterben bedrohten Jungspund abgeschleppt (Ardbeg Very Young, Islay, 58,3% Alkohol).

Ich freue mich auf rauchige Stunden im Torf.

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