/* basquiat's lovely winter riot */: a unique and beautiful snowflake in your heart's lovely winter riot

Farbprofile mit Firefox 3

Der Ärger über Fotos, die sich auf Flickr oder der eigenen Website plötzlich ganz anders als im Bildbearbeitungsprogramm zeigen, ist vielerorts zu vernehmen. Farben wirken flau oder zu dick aufgetragen, in jedem Fall aber nicht so, wie es das digitale Original eigentlich vorschreibt. Neben Apples Safari unterstützt nun auch Firefox in Version 3 unterschiedliche Farbräume. Ob der eigene Browser ein korrektes Farbmanagement implementiert, lässt sich schnell an einem Beispiel in der Fotocommunity überprüfen - fehlt es, passen hier Farben und Beschriftungen des Kreises nicht zusammen, aktiviert stimmt beides überein.

Die weitaus meisten Browser unterstützen ausschliesslich den sRGB-Farbraum und sind deshalb gezwungen, andere Farbräume (wie z.B. Adobe RGB) zu interpolieren, oder besser: fehl zu interpretieren. Falsche Farben sind vorprogrammiert, wenn das verwendete Bildmaterial den bekannten Trampelpfad des sRGB-Farbraums verlässt.

Farbprofile lassen sich mit Firefox 3 sowohl manuell als auch per Plugin aktivieren. Nach dem Aufruf von about:config (mit anschliessendem Abnicken der mahnenden Worte) lassen sich die ensprechenden Einstellungen vornehmen:

Manuelles Aktivieren des Farbmanagements in Firefox 3

Eventuell wirkt die intuitivere Oberfläche des Color Management Plugins auf manchen Zeitgenossen etwas beruhigender, oder wird als bequemer empfunden:

Das Color Management Plugin für Firefox 3

Geschätzte 95% der Internetnutzer verwenden Browser, die kein Farbmanagement unterstützen oder im Auslieferungszustand deaktiviert lassen. Beim Einsatz von Bildmaterial mit erweitertem Farbraum wird ein großer Teil der potentiellen Betrachter damit “farbenblind” bleiben, so dass je nach anvisierter Zielgruppe ein vorheriges Konvertieren in den erwähnten sRGB-Farbraum die bessere Alternative sein kann. Darüber hinaus soll das aktivierte Farbmanagement signifikante Performance-Einbußen mit sich bringen, die zumindest ich jedoch beim alltäglichen Arbeiten so nicht bemerken kann. Letzlich bleibt alles eine Sache eigener Präferenzen.

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PicLens Browser Plugin

Fast schon Web 3.0 ist das definitiv ziemlich abgefahrene PicLens Browser-Plugin von Cooliris. Die standesgemäß transparent reflektierende Effekthascherei verleiht dem Surfen durch beliebigen Filckr oder Youtube-Content im Fullscreen-Modus einen nicht zu unterschätzenden Funfaktor. Prinzipiell lassen sich alle per Media-RSS syndizierten Seiten in der reichlich gepimpten Darstellungsvariante geniessen - von Amazon über DeviantArt, Facebook und MySpace bis hin zu Webgallerien wie Googles Picasa. Auch die eigene Website lässt sich nach Anleitung präparieren, ein Plugin für von Wordpress getriebene Blogs existiert.

Entsprechende Erweiterungen gibt’s vorerst für Firefox, den Internet Explorer und Safari, womit derzeit leider nur Windows (hier getestet mit Firefox 3.0 unter Vista Ultimate 64) und OS X gangbare Optionen darstellen. Eine etwaige Version für freilaufende Pinguine wird auf sich warten lassen: »Our ideal plan is to eventually make our Firefox version work cross-platform, but its timing is not yet clear due to our current resource constraints. We’re trying to make sure our currently supported platforms are fully stabilized and robust before supporting other platforms.«.

Die Homepage des Herstellers sowie YouTube liefern Bewegtbilder als visuellen Anreiz zur Installation. Worth a look!

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Der Superbrowser

Firefox, überfüttert.

So in etwa sieht unser aller Lieblingsbrowser aus, wenn man ihm 100 der populärsten Erweiterungen von mozilla.org spendiert. Verrückt genung dafür kann natürlich nur ein Brite sein. Mehr auf seinen Seiten.

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