/* basquiat's lovely winter riot */: a unique and beautiful snowflake in your heart's lovely winter riot

Castell de Santueri

Das Castell de Santueri auf Flickr.

Ein erster Eindruck eines spätsommerlichen Abstechers an die Ostküste Mallorcas, welche mich einmal mehr um David Foster Wallace trauern ließ, der zweifelsohne schrecklich amüsante Reisebereichte auch über diesen geriatrischen Vorhof zur Hölle zu verfassen gehabt hätte. Unser Mietwagen als Fluchtfahrzeug ins bäuerliche Hinterland, das der Insel zur Ehrenrettung gereichte.

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Eine Jobsuche

Ein kreatives Feuerwerk als Ausdruck des eigenen Potentials, das gekonnte Wildern in unzähligen Fototechniken als unwiderlegbarer Beweis der eigenen Handwerkskunst - so sieht sie aus, die Initiativ-Bewerbung von Ross Ching in Form einer spektakulären und wunderbar zu bewundernden Videoarbeit, unterlegt mit den Klängen von Death Cab for a Cutie. Noch ist Ross’ vorgestellte Arbeit kein offizielles Video der Band, doch diese Hommage dürfte wohl auch in Zeiten der viel beschworenen Krise den einen oder anderen Auftrag generieren können, weil: atemberaubend grossartig!

Via StyleSpion.

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The Girl with the Cap

EP VII on Flickr.

Ein weiteres Bild, welches bei unserer gestrigen Ostermontags-Session entstanden ist und zu meinen Favoriten davon zählt. Wollte ich der Welt ein kleines bisschen stolz nicht vorenthalten. ;-)

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No more self portraits

EP I on Flickr.

Gelogen, zugegeben: In Fällen akuter Schübe chronisch-pathologischer Eitelkeiten wird ein Selbstbildnis ab und an unausweichlich bleiben, auch und gerade aus Gründen fotografischer Neugierde. Eine überaus fotogene Partnerin voller Anmut vor und mich hinter der Linse empfinde ich dennoch als das natürlichere Setting, und so hatten wir an diesem Ostermontag in eben dieser Konstellation ein wenig Zeit und viel Spass. Das handwerklich etwas wackelig am Manfrotto-Stativ fixierte Ringlicht Marke Eigenbau verrichtete seinen Dienst zur vollen Zufriedenheit aller Teilnehmer, und für ein erstes Mal ernsthafterer Beschäftigung mit meinem Bastelwerk finde ich die Ergebnisse recht passabel und bin zufrieden damit.

Weitere Bilder unserer österlichen Fotosession werden nach und nach auf Flickr und in der Fotocommunity aufschlagen. Für konstruktive Kritik bin ich dankbar - in meinen Gehversuchen steckt schliesslich noch jede Menge Verbesserungspotential, das es für mich zu entdecken und zu erlernen gilt. Aufgeben jedoch kann ich mangels Talent jegliche Annäherung an das Sujet des männlich grunzenden Heimwerkers. Mithin, mein kreisrundes Illumationswerkzeug erfüllt seinen Zweck, doch optisch ansprechend oder sicher im Betrieb sind andere Sportarten.

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French Compulsive Timelapsers

David Coiffier ist ein solch zwanghafter Zeitraffer, mit dem gerüttelt Maß an Kreativität, Können und Talent - to be quoting the obvious. Spektakuläre Bilder aus einer anderen Welt, atemberaubende Farben und Formen, verzauberte Landschaften mit eben jenem Blick für’s verzaubernde.

Coiffier klotzt nicht mit unbezahlbarem Spezialequipment, sondern entführt uns mit handelsüblichen, digitalen Spiegelreflexkameras (Canon EOS350D/400D) in sein Reich der Phantasie, wobei animierte Schwenks und Zoom-Effekte der Postproduction zuzurechnen sind - die eingesetzten Kameramodelle schliesslich taugen nicht zum zeitraffenden Filmen in HD-Qualität, oder eben doch - q.e.d.

Via kwerfeldein.de, weil’s in der Tat superschön und damit distributionswürdig ist. Und weil Frank Zappa darin vorkommt.

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The iPhone for the Baby Boomers

Ein kurzes Video über das iPhone der Baby-Boomer-Generation, das aktuelle Revival der Polaroid-Ästhetik im Netz und ganz reale Versuche der Reanimation. Dazu ein kurzes Interview mit, natürlich - Paul Ladroid.

Weil’s mir und anderen Freude bringt.

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No Narcist

Ein weiteres, schnelles Ringlichtexperiment.

Nein, ich bin fürwahr kein Narziss und wünschte mir fotogenere Modelle vor die Linse, aber das hier macht einfach zuviel Spass und musste dementsprechend sofort frei von greifbaren Drittmotiven eigenevaluiert werden. Hier noch ein Schnappschuss der gestrigen Kurz-Session.

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Selbst ist das Licht

Das DIY-Ringlicht, aufgenommen mit Shuttervoice.

Obwohl handwerklich auf ganzer Linie talentbefreit, musste ich nach Lektüre von Sebastians Gastartikel auf kwerfeldein.de selbst Hand anlegen: die Neugierde auf fotografische Experimente war letzlich größer als die Angst vor einer weiteren Schmach im - wenig überraschend - nicht vorhandenen Bastelkeller. Und siehe da: die Werkarbeiten haben verwertbare Ergebnisse zu Tage gebracht, auch wenn manch wackeliger Kontakt der letzterlösenden Fixierung durch den Grobmotoriker harrt - via Heisskleber (für den Tipp Dank an Don).

Ebenfalls neu entdeckt: Shuttervocie (via lens-flare.de), eine Lösung zur Sprachsteuerung von Canon-Spiegelreflexkameras unter Windows. Natürlich auch hier der Drang zur Nachahmung, und so nahm die Evaluation des Programms unter meiner experimentellen “Windows 7”-Installation auf einem betagten Thinkpad samt Ringlicht ihren Lauf. Die ersten, schnellen Testfotos brachten Kurzweil, lieferten obiges Selbstportrait und machen definitiv Lust auf mehr.

Computer: Shoot!

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At the Speed of Light

Dem blogtypischen Gemecker zum Trotz gibt es hin und wieder auch Firmen, die begeistern. Doch der Reihe nach: Angeregt durch den Kommentar-Thread zu Martins “Wo lässt Du Deine Fotos drucken?” reifte im Rezipienten in mir die Entscheidung, den Erfahrungen der Kwerfeldein-Leser Glauben zu schenken und den Online-Bilddienstleister Saal Digital umgehend einer ersten Evaluation zu unterziehen.

Nach dem Download der brauchbaren, wenn auch nicht vollkommen makelfreien Software zur Online-Bestellung wählte ich einige meiner Fotos als Testballon für den Bilderdienst aus, darunter auch farblich stark verfremdete Aufnahmen, die ich bei der Nachbearbeitung einem digitalen Crossprocessing unterworfen hatte. Der Qualität des jeweiligen Quellmaterials entsprechend suchte ich Formate von 10x13 bis hin zu 20x30 Zentimetern auf hauptsächlich mattem Fotopapier von Fuji aus - die Preise bewegten sich dabei zwischen 0,15 und 0,49 Euro pro Abzug. Dem problemlosen Upload folgte einige Minuten später die Auftragsbestätigung - es war 15:43 Uhr, es war Freitag, es war gestern.

Keine 24 Stunden vergingen, bis ein großes, stabiles Kuvert aus harter Pappe den ungläubigen Kunden am frühen Samstag überraschte; die darin enthaltenen Bilder waren allesamt von guter Qualität und entsprachen farblich meinen Erwartungen, die auf dem sonst nur von meinem Monitor präsentierten Ausgangsmaterial beruhten (ich nutze ein vom Hersteller bereitgestelltes Farbprofil zur Ansteuerung meines NEC MultiSync LCD2690WUXi, ohne weitere Hardwarekalibrierungen durchgeführt zu haben).

Kurzum: So das Niveau gehalten werden kann - wobei auch mal zwei bis drei Werktage zur Auslieferung der Bilder veranschlagt werden dürfen - wird dies mit Sicherheit nicht meine letzte Bestellung bei Saal Digital gewesen sein. Die eigenen Bilder auch als Print in verschiedenen Lichtverhältnissen betrachten und in Händen halten zu können, ist ein anderes Erleben der gewohnten Digitalfotografie - vielleicht vergleichbar mit der Haptik eines Buches, die ich längeren Darstellungen auf dem Monitor auch stets bervorzuge.

PS: Hier gezeigte Schnappschüsse der ausgepackten Lieferung taugen kaum als Testmuster und dienen nur der Bebilderung des Artikels. Die spätabendlichen Kunstlichtverhältnisse in meinen weiten Hallen waren mehr als mangelhaft und nur mit brachialstem Weissabgleich einigermassen goutierbar zu machen.

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Pola(d)roid

Es ist noch nicht all zu lange her, da verabschiedete sich Polaroid krisengebeutelt vom wohl bekanntesten und beliebtesten Produkt des Hauses, dem Sofortfilm. Polaroids gelten mal als fotografisches Fast-Food oder anerkannte Kunstform, sind in jedem Fall aber mitnichten überstrapaziert: ein Kult. Der digitalen Revolution zum Opfer gefallen erlebt die ureigene Optik der nostalgisch anmutenden Schnappschuss-Bildchen - wie so viele andere analoge Verfahren auch - in Form von Plugins und Filtern ein binäres Revival im elternmordenden Rechner. Mittelfrisitg geht daran kaum noch ein Weg vorbei, wird die nahende Einstellung der Produktion entsprechende Filme doch zu einem knappen und hochpreisigen Gut avancieren lassen.

Poladroid-Tagset auf Flickr.

Poladroid ist ein eben solcher Filter, verwirklicht als Standalone-Applikation für Apple-Rechner unter Mac OS X 10.4 und höher, lauffähig auf PPC- und Intel-Plattformen. Das kostenlose Virtual-Gadget mit dem passenden Interface bringt Spass, es klickt und entwickelt und verlangt Cartridge nach Cartridge. Auch Windows-User sollen demnächst in Genuss des imateriellen Sofortfilmers kommen, so dass sich ein regelmäßiger Blick auf die Website lohnen kann. Großzügige Spenden sind den Entwicklern natürlich jederzeit willkommen!

Poladroid-Screenshot

Via Bruderherz.

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