Die ultimative Lobhudelei
Aus diesem Grund berät Guido Zakrzewski vom Beratungs- und Informationszentrum Elektronischer Geschäftsverkehr (BIEG) Hessen seit einiger Zeit die Mitglieder der Industrie- und Handelskammern:
Vermutlich um anderen Unternehmen ein Beispiel zur Orientierung zu geben, vergibt das Deutsche Handwerk mittlerweile einen der unzähligen, netzweiten “Internetpreise”. Die Begründung der Jury für den erkorenen Preisträger des Jahres 2002, den Flötenbauer Mollenhauer aus Fulda, liest sich überzeugend:
Wie wichtig dem Unternehmen eine gelungene Internetpräsenz ist, unterstreichen die weiteren Ausführungen des Artikels auf heise online, in denen auch die finanziellen Seiten eines solchen Angebots zur Sprache kommen:
Die Erwartungen beim spontanen Klick auf die Sieger-Seite sind nach diesen unzähligen, lobenden Worten vergleichsweise hoch, werden aber schnell und recht unsanft auf den Boden der Tatsachen zurückgeholt. Man fragt sich unvermittelt und ungläubig, ob denn tatsächlich diese Seite gemeint war, und ja, sie war es offensichtlich.
Einige ausgewählte Highlights:
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<title>Neue Seite 1</title>
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“Nichts ist schlimmer als eine amateurhaft gestaltete Homepage”, warnt der Fachmann. Zweifelsohne kein Einzelfall, und somit sicherlich noch nicht einmal der Bodensatz real existierender Firmenhomepages. Stellt sich also die Frage, welche Qualen die Jury beim Betrachten der geschlagenen Konkurrenz über sich ergehen lassen musste.
Ohne eine weitergehende Kommentierung (oder Vorwarnung) überlasse ich hiermit den geneigten Leser der eigenen Meinungsbildung.
