/* basquiat's lovely winter riot */: a unique and beautiful snowflake in your heart's lovely winter riot

Mein Tag...

... muss es sein, wenn der mit Nutella bestrichene Zwieback entgegen allen Erfahrungen seinen freien Fall einmal nicht auf der mit Nutella bestrichenen Seite beendet. Ich fühle mich auserwählt.
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Beauty, reverted.

Rewind! Wie aus optisch eher durchschnittlich beschenkten Menschen in Windeseile wahre Supermodels werden, haben wir bereits erstaunt feststellen können. Doch der Weg vom eitlen Geck zum Doppelkinn mit Bierbauch ist nicht wirklich weiter - und irgendwie so erschreckend viel näher an der Realität...

Via Nerdcore.

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Gefahrengut

Spielzeuge, die den Tod von oben bringen, Kindern Finger abkauen, Menschen strangulieren oder den kleinen Poloniumskandal für zu Hause generieren: Radar Online stellt die zehn gefährlichsten Spielzeuge aller Zeiten vor.

Via Slashdot.

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Transformer Chair

Raffaello D’Andreas Roboterstuhl

Transformer Chair puts Megatron to shame. Das Gadget für’s Sitzfleisch und hinterhältigste Angriffe auf Kollegen und solche, derer sich Geek zeitgemäß entledigen will. Ein Stuhl in Aktion.

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Raubkopieren für Nostalgiker

Die Zeit zeigt, wie’s geht: Raubkopien aus dem Netz sind out, audiophile Nostalgiker mit handwerklichem Geschick üben sich statt dessen im mehr oder weniger einfachen Nachgießen von Schallplatten. Das Ganze dauert dann auch nur knappe zwei Tage und kostet in etwa so viel wie drei oder vier digitale Silberlinge. Zur Wahrung der eigenen Reputation müsste der Raub hier wohl ein tatsächlicher sein, so keep your records save!

Via Schühchen.

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Schnäppchen

100 Euro für 89 Euro.

Es gibt Angebote, deren Sinn sich mir nicht sofort erschliesst. Ein Marketing-Gag? Gar ein Lockvogelangebot? Oder droht uns die gallopierende Inflation aus den Markthallen? Nächste Woche: Acrylglashämmer, für 111 Euro das Stück.

Via Schühchen.

Update 20060310:

Doch kein Schnäppchen? “Plus” sah sich zu einigen Ergänzungen veranlaßt - warum wohl? ;-)

Nicht umlauffähig.

Man achte auf die Hervorhebung im Fettdruck.

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Dem Tod ins Auge geschaut

Es gibt Momente, in denen man Entscheidungen treffen muß. Momente, in denen das geliebte Weib samt Rat und Tat fernab weilt, der Kühlschrank vor Leere gähnt und die Geschäfte bereits geschlossen haben. Selbst wie Mann ist, hatte ich es zumindest nicht versäumt, auf dem Heimweg für etwas Bacon zu sorgen, um den abendlichen Heißhunger mit leckersten Bratkartoffeln samt Zwiebeln, Knoblauch und Currypaste zu stillen. Meine Vorfreude wurde beim Anblick der Kartoffeln jedoch jäh getrübt: Eine Unzahl kleiner, weißer Keimlinge rankte aus den nahrhaften Knollen, die man nach Omas Lesart wohl besser doch nicht zusammen mit Zwiebeln in einer Schublade aufbewahren sollte.

Angsterfüllter Hypochonder der ich bin - Lebensmittel werfe ich wohlstandskonditioniert grundsätzlich lieber zwei Tage vorm Verfallsdatum als danach in den Abfall - galt es sich via Google über Gefahren und Risiken des Verzehrs keimender Knollen zu informieren. Was ich im weltumspannenden Netz der eingebildeten Kranken lesen mußte, überstieg meine schlimmsten Befürchtungen. Zur gemeinen Kartoffel, die ihr giftiges Solanin verstärkt in den grünen Teilen und ihren Keimlingen anlagert, stand zu entnehmen:

"Tödliche Vergiftungen durch die Pflanze sind sehr viel in der Literatur beschrieben worden. Beim Kochen werden die Giftstoffe nicht zerstört, sondern sie gehen in das Kochwasser über. Nach einigen Stunden der Aufnahme kommt ein Brennen und Kratzen im Mund-, Hals- und Rachenbereich zustande. Eine rote, trockene und heiße Haut, Übelkeit, Erbrechen und heftige und übelriechende Durchfälle treten auf. Der erbrochene Mageninhalt hat oft eine gallige Färbung. Zu den Bewusstseinsstörungen kommen Kopfschmerzen, Schweißausbrüche und Augenflimmern mit manchmal aufkommenden optischen Täuschungen. Krämpfe sind bei dieser Vergiftung nur selten zu erkennen. Der Tod tritt meist bei voll erhaltenen Bewusstsein durch eine Atemlähmung ein.

Prost Mahlzeit, Appetitanregendes formuliert sich anders. Doch wer mich kennt, kennt meinen Heißhunger, und so ergoogelte ich mir die passenden Gegenthesen unter geschicktestem Einsatz selektiver Wahrnehmung:

“Unter der Schale, an Keimstellen und in grünen Teilen von Kartoffeln ist vermehrt Solanin enthalten. Dieses Gift wirkt in grösseren Mengen schleimhautreizend und kann zu Augenbrennen, kratzendem Hals, Kopfschmerzen, Leibschmerzen und Durchfall führen. Kleine Mengen Solanin sind für erwachsene Menschen unproblematisch. Deshalb reicht es, wenn Sie grüne Teile von Kartoffeln vor dem Kochen grosszügig wegschneiden und die Keimstellen ausstechen.”

So angeleitet schnitt ich großzügig die gegnerischen Keimlinge aus den heimischen Erdäpfeln und hoffte, damit unter der lethalen Dosis von 400mg Solanin zu bleiben. Mittlerweile ist die Mahlzeit zubereitet, verspeist und in den Tiefen meines Verdauungstraktes verschwunden. Hin und wieder meine ich ein Jucken oder ungewöhnlich trockene Schleimhäute zu erspüren, kann das aber ebensogut wie andere Vergiftungserscheinungen auch auf den nicht ganz so exquisiten 2005er Müller-Thurgau aus rheinhessischem Anbau zurückführen - was gäbe ich jetzt für einen guten Riesling als letzten Gaumenschmaus!

Auch wenn man sich die Welt durch Google zusammenzimmern kann, wie sie gerade gefällt: Sollte dies meine Henkersmahlzeit gewesen sein, so werde ich morgen - nach meinem grausamen Dahinsiechen - einen ausführlichen und authentischen Bericht über den verlorenen Todeskampf zum Besten geben und damit die Besucherzahlen meines Blogs in bis dahin noch nicht gekannte Höhen treiben. Guten Appetit!

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Der Superbrowser

Firefox, überfüttert.

So in etwa sieht unser aller Lieblingsbrowser aus, wenn man ihm 100 der populärsten Erweiterungen von mozilla.org spendiert. Verrückt genung dafür kann natürlich nur ein Brite sein. Mehr auf seinen Seiten.

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The Lego Suicides

Morbides Klötzchenspiel auf Flickr. Grossartig!
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Physische Gewalt

Das Betätigen der Computer-Maus kann eine Form von physischer Gewalt sein [...] Das entschied jedenfalls das Amtsgericht Frankfurt/Main unter Richterin Bettina Wild im Prozess gegen den Inhaber der Domain www.libertad.de.

Diese kleine Passage aus einem Artikel von Spiegel Online zur Gerichtsentscheidung in Sachen Online-Demos erinnert spontan an Kapitel 10, Seite 308 des “Indigo² IMPACT Workstation Owner’s Guide” von SGI. Dort steht unter “Maintenance, Safety, and Regulatory Information”:

Do not dangle the mouse by it’s cable or throw the mouse at co-workers.

Das Handbuch ist von 1996.

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