/* basquiat's lovely winter riot */: a unique and beautiful snowflake in your heart's lovely winter riot

Konsumbegehren

Ich habe jetzt eine noch auszubauende Wunschliste mit allerlei kostspieligem Zeitvertreib. Wollte ich nur gesagt haben, falls ein unbekannt reicher Onkel aus Übersee hier mitliest. Das geliebte Bruderherz pflegt ähnliches offenbar ebenfalls. Und es wäre dann ja auch sein Onkel.

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Thilo's Guilt

Ein neues Sportgerät Gadget.

Das personalisiert Böse kommt dieser Tage nicht selten in Form des scheinbar wohl gesonnenen Thilo E. um Ecken und Bürotüren. In nächtlichen Konsolenorgien injeziert der Bezwinger der Kieserschen Beinspreize das Gift der elektronisch seichten Unterhaltung gezielt seinen von Alkohol geschwächten Opfern, die sich nichts ahnend dem suchtgefährdenden Spielspass und ihrer eigenen Verdammnis hingeben.

Noch unter den sinnesraubenden Eindrücken der teuflisch flackernden Videospielseancen stehend wird der angegriffene Geist des Autors von oben genanntem ohne jede Gnade und unter billigstem Vorwand in den lauten Trubel eines neuzeitlichen Konsumtempels geschleppt, in dem sich Konsolen aller Couleur geradezu vulgär anpreisen.

Zwischen Verstand und verzückender Versuchung hin- und hergerissen schallt von außen ein diabolisches Beschwören in die inneren Kämpfe des Schreibers hinein, “komm und kauf sie dir, kauf sie doch, erinnere dich an Spiel und Spass und nimm sie dir, nun kauf sie endlich, kauf” - die Agonie des Rationalen erfreut das ungekannt hinterhältige Gemüt des Souffleurs sichtlich.

Es war die kaum altruistisch motivierte Bereitschaft des ansässigen Konsolendealers, eine Dosis “Guitar Hero 3” unter gutem Zureden schon vor dem offiziellen deutschen Verkaufsstart in die Hände der sich noch wehrenden, neuen Kundschaft zu legen, die den Willen des tapferen Jens M. schließlich brechen ließ. Thilo E. hätte nicht den Hauch einer Chance gehabt. Ehrlich.

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Big Ass Table

Size does matter. Microsoft Surface, das Multitouch-Gadget der Redmonder.

Take that, Apple!

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TENORI-ON: Music from outer space

In der Reihe cooler Gadgets mit abgefahrener Mensch-Maschine-Schnittstelle hebt Yamaha in Zusammenarbeit mit dem japanischen Medienkünstler Toshio Iwai das TERNORI-ON ins Licht der Öffentlichkeit. Bevor der naheliegende Wunsch nach neuem Besitztum auftauchen sollte: »TENORI-ON is still under development and is not currently on sale«. Zu erwerben ist das futuristische Objekt seit September diesen Jahres in offenbar sehr begrenzter Stückzahl auf Yamahas britischer TENORI-ON Zwischennetzspräsenz.

Die Bedienung des neuartigen Instruments erinnert ein wenig an die Hardwaresequencer vergangener Dekaden, das Interface besteht aus einer von Aluminuim umschlossenen, beidseitig einsehbaren 16x16-LED-Matrix - Musik soll dank des vielfältig gearteten, visuellen Feedbacks intuitiv erspielbar werden. Mehr Informationen und Hintergründe gibt’s auf oben verlinkten Produktseiten und hier.

So ganz taufrisch ist der blinkende Klangkörper freilich nicht: DE:BUG berichtete schon vor über einem Jahr über das schicke Prestigeobjekt des japanischen Herstellers.

Via Mitinsasse deNIZE, dem hiermit ernannten Seniorlieferanten stylishen Geekcontents.

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Gefahrengut

Spielzeuge, die den Tod von oben bringen, Kindern Finger abkauen, Menschen strangulieren oder den kleinen Poloniumskandal für zu Hause generieren: Radar Online stellt die zehn gefährlichsten Spielzeuge aller Zeiten vor.

Via Slashdot.

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Transformer Chair

Raffaello D’Andreas Roboterstuhl

Transformer Chair puts Megatron to shame. Das Gadget für’s Sitzfleisch und hinterhältigste Angriffe auf Kollegen und solche, derer sich Geek zeitgemäß entledigen will. Ein Stuhl in Aktion.

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Jede Taste ein Display

Wer bisher dachte, dass das das Keyboard eines jeden Geeks Wahl ist, der sollte einmal das Tastenbrett “Optimus” eines genaueren Blickes würdigen:

Das Tastenbrett “Optimus”

“Optimus” besteht aus unzähligen, kleinen und farbigen Displays, auf die sich beliebige Tastaturbelegungen und Icons projezieren lassen können - ob ich so endlich mal Dvorak lerne? Weitere, verdeutlichende Bilder gibt’s auf der Seite des Herstellers. Das Geek-Gadget macht auch im Gesamteindruck eine gute Figur, so dass sich bei Verfügbarkeit entsprechender Software unter GNU/Linux ein klares “will haben” ergibt, vernünftige Tippbarkeit einmal vorausgesetzt. Der puritanischen Zielgruppe erstgenannten Keyboards bleibt darüberhinaus sicherlich die Möglichkeit, weiterhin mit abgeschalteten Displays schwarz zu hacken.

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Musikalische Backsteine

In Zeiten, in denen geistig verwahrloste Lemminge auf Apples Hausmessen vor lauter Begeisterung über hochpreisige Barebone Lookalikes und nicht minder überteuerte MP3 Player in hysterische Schreikrämpfe ausbrechen, erinnert sich doch noch der ein oder andere an historische Begebenheiten. Nein, auch die digitale Musikrevolution hat nicht Apple aus der Taufe gehoben, das haben - wie so oft - andere, bereits lange zuvor, getan. Schon vor über 5 Jahren existierten auf Festplatten basierende MP3 Player, die bereits damals mit tauglichen Köpfhörern, welche bei Apple noch heute nur gegen Aufpreis die Ohren der hörigen Anhänger klanglich verwöhnen dürfen, ausgeliefert wurden. Manche werden es sich schon denken können: Ich rede über meine gute, alte PJB 100. Schön, dass sie noch einmal Erwähnung findet:
The world’s first iPod - Credit for this goes to Compaq’s Systems Research Center and the Palo Alto Advanced Development group -- essentially a bunch of engineers from Compaq’s laptop division who realized that hard drives could replace flash memory in MP3 players and enable them to hold far more music. When I reviewed the MP3 player these groups created (the Hango/Remote Solutions Personal Jukebox PJB-100), I was blown away by the then-unheard-of 6GB capacity, crystal-clear sound, and ample display, as compared with the skimpy 32MB devices I’d seen previously, such as the MPMan and the Rio.”

[ Introducing the world’s first MP3 player (Cnet) ]

Welch bittere Ironie der Geschichte: Compaq und später auch Hewlett-Packard, die sich Compaq einverleibten, verkannten das Potential der PJB. Man verkauft heute iPods mit eigenem Firmenbranding. Traurig.

Relevante Links:

Personal Jukebox

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