/* basquiat's lovely winter riot */: a unique and beautiful snowflake in your heart's lovely winter riot

Dynamische Google Themes

Ein dynamisches Theme für die personalisierte Google-Startseite

Personalisierte Googlestartseiten werden nun noch persönlicher: Der Suchmaschinengigant bietet neuerdings eine kleine Auswahl an Themes, die sich dynamisch an Jahres- und Tageszeiten sowie aktuelle Wetterkonditionen anpassen. Ein sympathisches Gimmick, das so leider noch nicht innerhalb der deutschen Lokalisierung oder im Googleschen Reader übernommen ist.

Via information aesthetics.

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Web 2.0 ist ...

... wenn Du Dein Blog umdekorierst, anstatt Deine Wohnung zu tapezieren.

Gesehen beim elektrischen Reporter Mario Sixtus. Doch dort auch und hauptsächlich: Ein Interview mit Marissa Mayer, leider nicht verwandte Namensvetterin und Vizepräsidentin von Google. Das eindeutige Statement:

We don’t cross-correlate information across services, and that’s governed by our privacy policy.

Ob damit dann schon alle Sorgen ausgeräumt sind? Immerhin: Google versuche generell, so wenig wie möglich zu zensieren. Passt dieses Statement jedoch zu dem auch in Deutschland bereits zur Schau gestellten, vorauseilenden Gehorsam? .

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Google und der Masterplan

Master Plan about the power of Google.

Ende der 90er Jahre begann Google, sich als bessere Alternative bei den damals noch nicht so zahlreichen - doch sich sprunghaft mehrenden - Netzbürgern durchzusetzen. Der von Larry Page und Sergey Brin an der Stanford University entwickelte PageRank-Algorithmus war ein gewichtiger Grund für diese (in den irren Zeiten des Webs nicht ganz ohne Beispiel gebliebene) Erfolgsgeschichte, eine aufgeräumte und vor allem werbefreie Suchseite ein weiterer. Nicht zuletzt jedoch sorgte auch der moralische Anspruch als bewußt kommuniziertes Markenmerkmal für treue Anhänger - “Don’t be evil”.

Mittlerweile ist Google Marktführer, nicht mehr alternativ, sondern Mainstream an sich: Das Unternehmen lenkt mit einem Marktanteil von weit über 40% - der nächste Konkurrent Yahoo liegt bei unter 30% - täglich den größten Brocken der weltweiten Besucherströme durch das World Wide Web, es besitzt mit dem frühen Aufkauf von Deja News darüber hinaus eines der größten und wertvollsten Archive der Netzkultur überhaupt. Erst vor kurzem schluckte der Suchmaschinenbetreiber für 1.65 Milliarden US-Dollar das führende Internet-Videoportal YouTube. Etwas günstiger dürfte dagegen der Aufkauf der Unternehmen KeyHole und SketchUp gewesen sein, den meisten Nutzern bekannt und dargereicht in Form von Google Earth.

Das zugkräftige Image des guten Riesen jedoch hat Google bei vielen kritischen Nutzern eingebüßt - der Begriff der Datenkrake machte die Runde. Zu groß scheint der Hunger des Unternehmens, das immerhin 99% Prozent seines Umsatzes mit (meist kontextsensitiver) Werbung erwirtschaftet, nach personalisierten oder personalisierbaren Informationen. Zensur- und Kollaborationsvorwürfe, oft mit Bezug auf die Zusammenarbeit mit den chinesischen Machthabern, trafen den ideellen Kern des Unternehmens. Regionale Gesetzgebungen erfordern immer häufiger einen Tribut, den Google bisher mit Blick auf Marktanteile immer wieder zu zahlen bereit war. Kann sich ein börsenorientiertes Unternehmen ein “don’t be evil” auf Dauer womöglich garnicht leisten?

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Supernova

Eine Supernova ist das schnell eintretende, helle Aufleuchten eines Sterns am Ende seiner Lebenszeit durch eine Explosion, bei der der Stern selbst vernichtet wird - Planeten dagegen sterben unspektakulär, es sei denn sie werden wegen des Baus von Hyperraum-Umgehungstraßen nach öffentlichem Aushang gesprengt. Dem Ableben meines Himmelskörpers soll zumindest der Glanz der Überschrift ein letztes Geleit sein.

Obwohl ich seit dem Aufsetzen von planet.basquiat.de vor über zwei Jahren durchaus manchen Spass hatte, wurden mir Pflege und zunehmende rechtliche Unsicherheiten mit der Zeit etwas unbequem. Eine gangbare und ausreichend komfortabel auftretende Alternative scheint mit dem Google Reader der neuen Generation gefunden - das Vorgängermodell war in meinen Augen grauenhaft. Die neuesten Blogposts lassen sich nun, ähnlich der RSS-Feeds verschiedener Nachrichtenseiten, in ein personalisiertes Google-“Portal” integrieren, das Anwählen einer Headline öffnet dort eine schicke Blase in Webzweipunktnull-Ästhetik *hust*.

Der renovierte “Google Reader” - links eingebunden in eine personalisierte Google-Startseite mit stylishem Bläschen, rechts in voller Pracht.

Der Reader selbst wirkt Google-typisch aufgeräumt, einzelne Feeds lassen sich durch “Tags” kategorisieren. Als Rezipient kann man zwischen der einem E-Mail-Programm ähnlichen Listenansicht sowie der an klassische Planeten erinnernden “erweiterten Ansicht” wählen. Mit Hilfe eines einfachen Bookmarks gelingt das schnelle Abonnieren zusätzlicher Feeds. Zuletzt nicht gerade unwichtig: Der Import und Export per OPML ist möglich.

Ich evaluiere nun seit einigen Tagen und bin einverstanden. Nun, eine neue Google-Addiction, hinterfragenswert, zweifelsohne. Der Contentdieb ist tot.

Via Skarlactica

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Dem Tod ins Auge geschaut

Es gibt Momente, in denen man Entscheidungen treffen muß. Momente, in denen das geliebte Weib samt Rat und Tat fernab weilt, der Kühlschrank vor Leere gähnt und die Geschäfte bereits geschlossen haben. Selbst wie Mann ist, hatte ich es zumindest nicht versäumt, auf dem Heimweg für etwas Bacon zu sorgen, um den abendlichen Heißhunger mit leckersten Bratkartoffeln samt Zwiebeln, Knoblauch und Currypaste zu stillen. Meine Vorfreude wurde beim Anblick der Kartoffeln jedoch jäh getrübt: Eine Unzahl kleiner, weißer Keimlinge rankte aus den nahrhaften Knollen, die man nach Omas Lesart wohl besser doch nicht zusammen mit Zwiebeln in einer Schublade aufbewahren sollte.

Angsterfüllter Hypochonder der ich bin - Lebensmittel werfe ich wohlstandskonditioniert grundsätzlich lieber zwei Tage vorm Verfallsdatum als danach in den Abfall - galt es sich via Google über Gefahren und Risiken des Verzehrs keimender Knollen zu informieren. Was ich im weltumspannenden Netz der eingebildeten Kranken lesen mußte, überstieg meine schlimmsten Befürchtungen. Zur gemeinen Kartoffel, die ihr giftiges Solanin verstärkt in den grünen Teilen und ihren Keimlingen anlagert, stand zu entnehmen:

"Tödliche Vergiftungen durch die Pflanze sind sehr viel in der Literatur beschrieben worden. Beim Kochen werden die Giftstoffe nicht zerstört, sondern sie gehen in das Kochwasser über. Nach einigen Stunden der Aufnahme kommt ein Brennen und Kratzen im Mund-, Hals- und Rachenbereich zustande. Eine rote, trockene und heiße Haut, Übelkeit, Erbrechen und heftige und übelriechende Durchfälle treten auf. Der erbrochene Mageninhalt hat oft eine gallige Färbung. Zu den Bewusstseinsstörungen kommen Kopfschmerzen, Schweißausbrüche und Augenflimmern mit manchmal aufkommenden optischen Täuschungen. Krämpfe sind bei dieser Vergiftung nur selten zu erkennen. Der Tod tritt meist bei voll erhaltenen Bewusstsein durch eine Atemlähmung ein.

Prost Mahlzeit, Appetitanregendes formuliert sich anders. Doch wer mich kennt, kennt meinen Heißhunger, und so ergoogelte ich mir die passenden Gegenthesen unter geschicktestem Einsatz selektiver Wahrnehmung:

“Unter der Schale, an Keimstellen und in grünen Teilen von Kartoffeln ist vermehrt Solanin enthalten. Dieses Gift wirkt in grösseren Mengen schleimhautreizend und kann zu Augenbrennen, kratzendem Hals, Kopfschmerzen, Leibschmerzen und Durchfall führen. Kleine Mengen Solanin sind für erwachsene Menschen unproblematisch. Deshalb reicht es, wenn Sie grüne Teile von Kartoffeln vor dem Kochen grosszügig wegschneiden und die Keimstellen ausstechen.”

So angeleitet schnitt ich großzügig die gegnerischen Keimlinge aus den heimischen Erdäpfeln und hoffte, damit unter der lethalen Dosis von 400mg Solanin zu bleiben. Mittlerweile ist die Mahlzeit zubereitet, verspeist und in den Tiefen meines Verdauungstraktes verschwunden. Hin und wieder meine ich ein Jucken oder ungewöhnlich trockene Schleimhäute zu erspüren, kann das aber ebensogut wie andere Vergiftungserscheinungen auch auf den nicht ganz so exquisiten 2005er Müller-Thurgau aus rheinhessischem Anbau zurückführen - was gäbe ich jetzt für einen guten Riesling als letzten Gaumenschmaus!

Auch wenn man sich die Welt durch Google zusammenzimmern kann, wie sie gerade gefällt: Sollte dies meine Henkersmahlzeit gewesen sein, so werde ich morgen - nach meinem grausamen Dahinsiechen - einen ausführlichen und authentischen Bericht über den verlorenen Todeskampf zum Besten geben und damit die Besucherzahlen meines Blogs in bis dahin noch nicht gekannte Höhen treiben. Guten Appetit!

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Frischzellenkur

Andrew Rutledge hatte ein wenig Zeit abzuzweigen - und offensichtlich ein gutes Gespür dafür, wie sich ein Webdesigner in den verlorenen Weiten des Netzes ins Gespräch zu bringen (oder dort zu halten) hat. Nein, den einfachen Spaß an der Sache möchte ich dem Pixelschubser aus Dallas nicht vollends absprechen, manche Leute haben schliesslich auch heutzutage noch Freude an dem, was sie tun. Google Redux nennt er einen Design-Prototypen, der seine Vision einer gelungenen Frischzellenkur für die Suchhunde aus Mountain View illustriert.

Schön (und unumgänglich) ist, dass Rutledge mit Bedacht an die angenehm schlichte Startseite des Marktführers heranging. Was herausgekommen ist, kann sich durchaus sehen lassen, auch wenn nach meinem Geschmack die zentralen Such-Buttons etwas deplaziert wirken. Doch wie meinte schon Maude: “Ästhetisches Verständnis braucht eben seine Zeit” (oder so ähnlich). Ob das massive Blau nun besser ein Grün wäre oder doch lieber im dezenten Grau daher kommen sollte, nunja - die Idee ist klar.

Interessant (und vermutlich erheblich diffiziler umzusetzen) fände ich in diesem Zusammenhang, wie personalisierte Startseiten dem neuen Design anzupassen wären. Ich sehe feingeschliffenstes CSS nur so funkeln und glänzen und damit dem Zeitgeist entsprechend aufdringlich unaufdringlich wirken - das kann bekanntlich richtig gut aussehen, muss es aber nicht, und schon garnicht überall. Allzuviele Freiheiten bleiben dem geneigten Grafiker bei gleichbleibender Informationsdichte wohl auch kaum übrig...

Von der Fülle der Dinge noch schöner erschlagen lassen?

Gut, runder, das wäre es mit Sicherheit.

Via Google Design redesigned (Blog Age)

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Alternativlos?

Google hat sich die Hervorhebung von Suchresultaten in Dokumenten, die über ein Netzwerk verteilt werden, erfolgreich patentieren lassen. Das Abstract zur Patentschrift 6,839,702 liest sich wie folgt:
“A system highlights search terms in documents distributed over a network. The system generates a search query that includes a search term and, in response to the search query, receives a list of one or more references to documents in the network. The system receives selection of one of the references and retrieves a document that corresponds to the selected reference. The system then highlights the search term in the retrieved document.”

Damit wurde ein weiteres Trivialpatent der nicht enden wollenden Liste bestehender “Innovationssicherungen” hinzugefügt - der von Google patentierte Mechanismus wird so schon seit geraumer Zeit von den verschiedensten Projekten und Websites verwendet. Es bleibt zu hoffen, dass im Fall der Fälle Prior Art nachzuweisen ist - das Patent wurde von Google im Dezember 2000 beantragt.

Auch das allerbeste Weblog, Serendipity, bietet Plugins zur Hervorhebung passender Suchbegriffe an. Kaum verwunderlich, dass die erfolgte Vergabe des Patents auch hier von einigen Entwicklern besorgt beobachtet wurde: “Certain S9Y plugins may be a violation of US patents”. Garvin fasste treffend zusammen: “Certain judges and/or patents may be a violation of common thinking and human brain interaction”.

Mittlerweile also sollte selbst der unkritischste Geek dem Unternehmen Google mit seinen Ablegern GMail und Orkut skeptisch gegenüberstehen. Florian Weimer lässt so auf der FITUG-Mailingliste anklingen:

“Es gibt ziemlich viele gute Gründe, Google zu boykottieren: das kaputte Usenet-Archiv, die Vorzensur, mangelnde Sorgfalt bei den Adwords, die niedrigen Softwarequalitätsstandards bei Gmail, Toleranz gegenüber Cloaking, Dialer-Spammern und Wikipedia-Räubern, Nichtbeachtung von Urheberrechten, mangelnde Transparenz beim Datenschutz -- die Liste kann man sicherlich noch fortführen. Nur kann es sich im Moment niemand leisten.”

You can’t live with them and you can’t shoot them?

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GmailFS Kurzevaluation

Das Aufsetzen der benötigten Komponenten nach dieser Anleitung gestaltete sich vollkommen problemlos, ein Gentoo System diente als Testplattform. Gängige Dateioperationen wie cp, mv, ln oder rm verliefen fehlerfrei, das Rechtemanagement allerdings scheint (noch?) nicht zu funktionieren: Übliche UNIX Permissions konnten zwar gesetzt und ausgelesen werden, wurden aber nicht beachtet (ein “echo foobar > testfile” war trotz Maske 0600 und Eigentümerschaft eines anderen Users möglich). Das Filesystem wird transparent über die üblichen Mechanismen eingebunden:
> mount | grep gmail
gmailfs on /mnt/gmailfs type fuse (rw,nosuid,nodev)

> df -h -t fuse
Filesystem            Size  Used Avail Use% Mounted on
gmailfs              1000M     0 1000M   0% /mnt/gmailfs

Kopieren einer 925K Datei in Richtung Gmail: 1m42.045s Kopieren der gleichen Datei in entgegengesetzter Richtung: 0m21.041s (TDSL, 728/128 KB/s)

Entsprechend:

> df -h -t fuse
Filesystem            Size  Used Avail Use% Mounted on
gmailfs              1000M  1,0M  999M   1% /mnt/gmailfs

In der Mailübersicht tauchen die auf GmailFS zurückzuführenden Einträge etwas unschön wie folgt auf:

GmailFS in der Mailbox

Per passendem Filterkriterium lässt sich die Anzeige dieser Nachrichten allerdings einfach unterdrücken.

Ausgefeiltere Benchmarksuiten lasse ich vorerst lieber nicht auf GmailFS los, sonst zersägt es mir bei meinem Glück den kompletten Account. Was fein wäre: Ein auch von Google propagiertes GmailFS, bei dem man per Netzwerkmount auf einen möglichst im Maildirformat gehaltenen Spool direkt zugreifen könnte.

Siehe auch: Inkompatibel

// Die Kategorie ‘Spielkind’ wird angedacht.

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Inkompatibel

Google hat die Lehren aus dem äußerst erfolgreichen Marketingkonzept im Falle des hauseigenen “Social Network” Dienstes Orkut gezogen und macht beim noch im Betastadium befindlichen Mailservice Gmail genau deshalb (fast) alles wie gehabt: Immernoch verleiht der Hauch des Exklusiven einem eigentlich banalen Dienst ein elitäres Antlitz, teilnehmen kann nur, wer eine Einladung erhält - Google ist mittlerweile allerdings großzügiger geworden und streut diese recht breit. Um Publicity braucht man sich derweil nicht zu sorgen: Google preschte mit dem damals noch exorbitant wirkenden Versprechen, jedem User 1 Gigabyte Speicherplatz zur Verfügung stellen zu wollen, vor - andere folgten. Glaubt man dem aufmerksamkeitsökonomischen “only no news are bad news”, dann trugen auch die Querelen um den Börsengang des Suchmaschinenherstellers und die Privacy Politik des genannten Mailservices letzlich nur zu einer größeren Bekanntheit der Angebote bei.

Meine ersten Eindrücke waren allerdings trivialerer Natur und weniger euphorisch: Unter Verwendung des KDE Browsers “Konqueror” wollte mich Googles Emaildienst nicht ohne Umwege an dem neuen, informationstechnischen Paradies teilhaben lassen:

Du kommst hier nicht rein!

Die Erklärung für dieses Verhalten folgte dann auch prompt:

I’m sorry, too.

Nun, Gmail befindet sich wie gesagt offiziell in der Betaphase - solche Anpassungsprobleme sind also zu verschmerzen und sollten in diesem Stadium noch zu keiner Bewertung herangezogen werden - Google hat bisher ein ums andere mal bewiesen, dass man durchaus in der Lage ist, große und innovative Projekte zu stemmen.

Etwas nachdenklicher machte mich nur folgende Meldung, die mich nach dem “Fälschen” der Browserkennung (Konqueror gab sich als IE 5.5 auf Windows 2000 aus) erwartete:

ActiveX? Not available here...

Auch wenn’s wohl bei den meisten WinDAUs funktionieren mag: Das will man so nicht.

Bleibt noch ein weiteres Gadget in diesem Zusammenhang zu evaluieren: GmailFS.

GmailFS provides a mountable Linux filesystem which uses your Gmail account as its storage medium. [...] GmailFS supports most file operations such as read, write, open, close, stat, symlink, link, unlink, truncate and rename. This means that you can use all your favourite unix command line tools to operate on files stored on Gmail (e.g. cp, ls, mv, rm, ln, grep etc. etc.).

Klingt soweit spassig, ich bin mir allerdings recht sicher, dass Google diese Art der Nutzung nicht unbedingt gerne sieht und in naher Zukunft eventuell für beabsichtigte Inkompatibilitäten sorgen wird. Achja, Gmail: IMAP wäre toll, IMAPS großes Kino.

Meine alltägliche Mail lasse ich jedoch weiterhin präferiert über eigene Server laufen - Google, Orkut und Gmail gemahnen in ihrer Kombination in beängstigender Art und Weise an eine Informationen einsaugende und für Aussenstehende nicht mehr nachvollziehbar verknüpfende Datenkrake. In diesem Zusammenhang fällt mir der Artikel des Linux Magazins zur Oscon 2004 ein: “Open Content ist das neue Stichwort”. Tim O’Reilly warnte eben dort vor einem “Data Lock-In”: “Von der Allgemeinheit erzeugte Daten wie Produktempfehlungen bei Amazon oder E-Mail-Archive bei Google Mail sollten nicht von wenigen Anbietern kontrolliert und weggesperrt werden.

Als da noch waren: Bye Bye Orkut.

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Kampf den Maschinen!

Political Correctness made by Google.

Was zum Teufel ist ein Borkenschwein? Und inwiefern besteht ein besonderer Zusammenhang zwischen Borken und Mitgliedern der türkischen Volksgemeinschaft? Eine wenig schmeichelhafte Assoziation, die uns Google hier verkaufen möchte. Entwickeln die eingesetzten Algorithmen gar ein anfänglich noch allzu dumpfes Eigenleben, in ihrem unkontrollierbaren, evolutionären Drang zur Weltherrschaft? Wird hier eine künstliche Intelligenz geboren, die sich, aufgrund ihres Alters erst auf der intellektuellen Stufe eines Säuglings angelangt, einer solchen Ausdrucksweise bemächtigt?

Es kann nur eine Antwort geben: Kampf den Maschinen!

Nachtrag:

Mittlerweile generiert Google offensichtlich ausreichend Treffer bei der Suche nach den unbekannten Schweinen, so das der wenig passende Alternativvorschlag nicht mehr gelistet wird. Was Google nicht kennt, existiert nicht - im Umkehrschluss also: Das Borkenschwein ist geboren!

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