/* basquiat's lovely winter riot */: a unique and beautiful snowflake in your heart's lovely winter riot

PC vs. Mac?

Während des unkontrolliert nächtlichen Stöberns auf KDE-Look.org (“Eyecandy for your Desktop”) gefunden:

In response to the poor minded guys behind the “I’m a PC” or “I’m a Mac” campaign... Why should anybody feel the need to identify with a PC or a Mac? I can think by myself... I’m Myself, Thanks :)

Grabenkämpfe befeindeter Fanblöcke sind in der Open-Source-Szene glücklicherweise ein vollkommen unbekanntes Phänomen. Gute Nacht!

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More Berylism

Let the games continue: Mit Übersetzen des aktuellen SVN-Quellcodes rotiert nun auch auf meinem Gentoo-Desktop der dreidimensionale Dual-Screen-Würfel endlich so, wie er es eigentlich von Anbeginn an sollte, und nicht mehr in Gestalt zweier separierter Einzelkuben. Eyecandy at it’s best.
Beryl running on my Dual Head Gentoo Desktop Box
Beryl running on my Dual Head Gentoo Desktop Box

Eckdaten: Neben einem aktuellen Xorg-Server verwende ich zur Zeit die tagesaktuelle SVN-Version von Beryl & Co. Als Grafikkarte kommt eine NVidia GeForce 7600 GS zum Einsatz, für das Dual-Monitor-Setup zeichnet sich NVidias TwinView verantwortlich (siehe auch diesen Post).

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Berylism

Nicht erst seit der kürzlichen Umstellung meines Thinkpads von Gentoo GNU/Linux auf Kubuntu Edgy herrscht hier eine (einigermaßen) unvoreingenommene Distributions- und Derivatenvielfalt vor: Vertreten sind neben gängigen Linux-Distributionen wie Gentoo, Kubuntu und Debian auch waschechte Unices wie SGIs IRIX, Suns Solaris oder das altehrwürdige NeXT- bzw. OpenStep.

Das Einrichten von Kubuntu Edgy verlief derweil gewohnt problemlos: Hibernate, Suspend und WLAN taten ebenso “Out of the Box” wie die durch Open Source Treiber beschleunigte 3D-Grafik auf der verbauten ATI Radeon FireGL T2. Anzupassen waren lediglich diverse Kleinigkeiten, so dass ich momentan sogar einen generischen Distributionskernel dem Eigengebäck vorziehe. Nach dem flotten Setup blieb folgerichtig noch einige Zeit, aufkommende Schamgefühle durch das Ausleben des mir eigenen Spieltriebes als bekennender Deskmodder zu verdrängen - Beryl musste her:

Beryl running on my Kubuntu powered Thinkpad T41p

Anleitungen zu Installation und Konfiguration von Beryl finden sich mit reichlich Pointern auf distributionsspezifische Eigenheiten im Beryl-Wiki - meist sind Drittquellen oder fremde Overlays einzubinden. Die Codebasis von Beryl mutiert rasant und läßt so die Verfolgung des SVN-Trees sinnvoll erscheinen. Beryl läuft für Software im experimentellen Stadium auf meinen zwei Testrechnern erstaunlich stabil - weder Xorg noch KDE gingen bisher in die Knie, einzig das Capturen ganzer Screencasts will hier nicht gelingen (was zumindest am Desktop mit einer Auflösung von 3200x1200 Bildpunkten nicht wirklich verwundert) - doch Youtube hält genug Berylism bereit.

Beryl running on my Dual Head Gentoo Desktop Box

Die Überdosis Eyecandy mag für den Alltagseinsatz übertrieben wirken, alle Features lassen sich jedoch selektiv (de)aktivieren. Fenster müssen nicht in lodernden Flammen minimiert oder wabbelnd über den Desktop geschoben werden. Zum Breathtaking eignet sich der transparente 3D-Cube, manche werden den einfacheren Slidermodus bevorzugen. Obwohl fast alle Effekte des Beryldesktops tadellos performen, reichen vielen sicherlich etwas zurückhaltendere Transparenz, ein Schattenwurf, der schicke Applikationsswitcher und die an Apples Expose erinnernde Fensterübersicht für ein atemberaubendes Desktoperlebnis aus.

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Breitenwirkung

Durch eine Abteilungsauflösung innerhalb eines großen Industriebetriebes in Mannheim - es wurde in weniger lohnintensive Länder verlagert - fielen ein 21“-Röhrenmonitor der Marke ELSA sowie eine ”Dual Head"-fähige Grafikkarte von Matrox in meine experimentierfreudigen Hände. Als bekennender Deskmodder galt es natürlich sofort, die Stabilität des Schreibtisches durch Hinzufügen eines zweiten Großbildschirms zu testen, um so Xinerama evaluieren und mit gigantischen 3200x1200 Pixeln protzen zu können. Das Setup als solches sieht wie folgt aus und sorgte erstmal nur für resignierendes Kopfschütteln seitens der weiblichen Hausbewohnerschaft:
Dual Head Setup mit ELSA und Iiyama 21" CRTs

Die Grafikkarte, eine Matrox G45+MDHA32DB, erlaubt den Anschluß zweier VGA-Monitore, die es trotz ihrer spärlichen Speicherbestückung von 32MB mit jeweils 1600x1200 Pixeln bei 85Hz befeuern kann. Der Bitknappheit ist bei solchen Auflösungen ein Wegfall jeglichen direkten Renderns geschuldet, zumindest bei alltagstauglichen Farbtiefen - der verfügbare Buffer ist schlicht zu klein. Xinerama - die komfortabelste Möglichkeit, mit zwei (oder mehr) Screens zu hantieren - unterstützt als Xorg-Erweiterung prinzipiell kein DRI, bietet dafür aber gegenüber dem karteninternen Mergen der Screens handfeste Vorteile: so maximieren Fenster wahlweise nur in einem Bildschirmbereich, entsprechend vorbereitete Programme und Desktopmanager bieten darüber hinaus entsprechend weitere Funktionalitäten an, die das Leben in den neu erschlossenen Weiten leichter machen.

Die Konfiguration von Xinerama und Xorg ist trivial. Relevante Ausschnitte aus meiner Konfigurationsdatei machen schnell deutlich, wie die Behandlung der verschiedenen Bildschirme unter Xorg zu verstehen ist:

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Happy Birthday: 15 Jahre Linux

Tux, offizielles Linux-Maskottchen.
Während für viele mit dem 25. August bereits der Tag der Ankündigung von Torvalds’ Weltrevolution Grund genug für Geburtstagsfeierlichkeiten war, scheint mir das tatsächliche Erscheinungsdatum einer Software für solche Festivitäten passender - bloße Versprechen gab es in der kurzen Historie der IT schließlich schon zur Genüge. Kurzum: Am 17. September 1991 schlug der knapp 71 KByte große Linux-Kernel in Version 0.01 auf dem FTP-Server der Helsinki University of Technology auf - es ist der Verdienst von Ari Lemmke, dass Torvalds von seiner ursprünglichen Namensidee “Freax” abkam.

15 Jahre Linux sind ein Grund zum Feiern und eine schöne Gelegenheit, die vielen fachlichen Dispute und menschelnden Eitelkeiten rund um den Kernel und das zugehörige GNU-Userland Revue passieren zu lassen - selbst für Späterleuchtete wie mich, die mit SuSE Linux 6.1, Kernel 2.2.3 und KDE 1.1 das Laufen lernten.

Happy Birthday!, und ein ehrliches und respektvolles Dankeschön an Linus Torvalds und den Rest der kernelschreibenden Berufs- und Hobbyhacker!

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X.Org 6.8

NOSX!

Nach dem Hin und Her ob der Veröffentlichung des X.Org Servers in der Version 6.8 war es heute endlich soweit: Das neue, offizielle Release ist erschienen. Nach dem Kompilieren des umfangreichen Quelltextes sieht erst einmal alles wie gehabt aus, ich bilde mir ein, glxgears würde etwas besser performen. Um die neuen Features wie echte Transparenz oder Fensterschatten zu aktivieren bedarf es folgenden Eintrags in der xorg.conf:

Section “Extensions”
        Option “Composite” “Enable”
EndSection

Per “xcompmgr” und “transset” lassen sich so händisch Fensterschatten setzen und einzelnen Fenstern beliebig intensive Transparenzstufen zuweisen. Die neuen Bonbons dürfen zur Zeit aber eher als “Proof of concept” angesehen werden: fluxbox kam mit “xcompmgr” überhaupt nicht klar und produzierte nur wirre Graphikfehler, KDE dagegen verdaut das Ganze etwas besser und akzeptiert neu zugewiesene Attribute eher, wird aber unbenutzbar langsam und ist auch nicht 100%ig frei von kleinen, optischen Unstimmigkeiten. X selbst frisst derweil nicht unbeträchtliche CPU Ressourcen. Dennoch: Deskmoddern und anderen Fetischisten dürften mit den nächsten Releases nach und nach die geheimsten Wünsche erfüllt werden, so die Desktop Entwickler ihren Windowmanagern die passende Funktionalität angedeihen lassen - wovon auszugehen ist. Schön zu sehen, dass das Entwicklungstempo seit dem Fork von X.Org wieder an Fahrt aufgenommen hat.

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Icon Grid

Die umfangreichen Sourcen des neuen KDE Paketes haben mittlerweile auf zwei Rechnern sauber durchkompiliert, dank distcc hielt sich der Zeitaufwand in einem überschaubaren Rahmen. Version 3.3 fühlt sich (noch) schneller an als der ebenfalls schon sehr performante Vorgänger und bietet unzählige, kleine Verbesserungen im Detail - die Messlatte für Desktop Environments unter unixoiden Betriebssystemen wurde von den KDE Entwicklern einmal mehr ein kleines Stückchen höher gelegt. Einer der wenigen, offensichtlichen Negativpunkte ist der per Default viel zu große, vertikale Abstand zwischen den Icons bei deren Positionierung im Raster auf dem Desktop - nicht nur in meinen Augen, wie dieser Bugvote unschwer erkennen lässt. Eine Konfigurationsmöglichkeit bieten die bekannten Einstellungsdialoge nicht, jedoch ermöglicht das händische Editieren der Konfigurationsdatei
~/.kde/share/config/kdeglobals

die Ausrichtung des Icon Grids nach eigenen Vorstellungen:

[DesktopIcons]
DesktopGridSpacing=x,y

Werte von x=62 und y=0 sorgen hier für brauchbarere Ergebnisse als die Defaults der KDE Entwickler.

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KDE 3.3

Mit nur einem Tag Verspätung haben die KDE Entwickler eine fast punktgenaue Landung hingelegt und ihren ehrgeizigen Release Plan vorbildlich in die Tat umgesetzt: KDE 3.3 hat heute offiziell das Licht der Welt erblickt. Zum verdienten, gegenseitigen Schulterklopfen bietet sich allen Beteiligten nun die aKademy (das KDE World Summit 2004) vom 21. bis zum 29. August in Stuttgart an - auf dem Programm stehen Workshops, Vorträge, Entwickerssessions und vieles mehr. Mittlerweile ist der neue KDE Release auch schon in den ~x86 Zweig des Gentoo Portage Trees gelangt, so dass ich am heutigen Abend meine Maschinen mit kollektiven Compilerläufen vor frühzeitigen Verfettungserscheinungen bewahren kann. Ein weiterer Grund zur Freude: In einem Interview mit golem.de kündigten die Entwickler des FreeNX Projektes an, noch während der aKademy eine erste Betaversion des auf NX 1.4 basierenden FreeNX Servers zu veröffentlichen - Zeit, auch hier mal etwas tiefer einzutauchen.

Der wahnsinnig symbolträchtige, 100. Beitrag auf www.basquiat.de sei damit Danksagung und Beglückwünschung zugleich, quasi eine Ode an alle Entwickler freier und quelloffener Software. Ernsthaft: Danke!

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Neues Futter für Deskmodder

GNOME Logo
Lange Zeit war die erste Anlaufstelle für GNOME-User, die nach etwas Eyecandy abseits der Standardthemes ihres Desktop-Environments suchten, art.gnome.org. Obwohl man durchaus auch auf dieser, eher spärlich gehaltenen Präsenz, das ein oder andere Schmankerl fand, waren neidische Blicke in Richtung KDE-Look.org an der Tagesordnung.

Nun gibt es GNOME-Look.org, das GTK-Pendant zum QT-Original, wenn man denn so will. Die gleiche Oberfläche, die selben Features, und schon jede Menge Content. Damit dürfte GNOME-Look.org zum zentralen Sammelpunkt der Zwergenliebhaber avancieren.

KDE-Look.org und GNOME-Look.org arbeiten eng zusammen und verfügen so beispielsweise über eine gemeinsame Userdatenbank. Beide Portale lassen sich dadurch mit ein- und demselben Account nutzen.

Ziel der Macher beider Seiten ist unter anderem, die sich oft “verfeindet” gegenüberstehenden Welten etwas näher zusammenzubringen. Lässt man die weit verbreitete - und wennig sinnbehaftete - Advocacy mal beiseite, so schaden einheitliche Icons und Themes gerade demjenigen nicht, der mit QT- und GTK-Anwendungen gleichermaßen arbeitet.

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