/* basquiat's lovely winter riot */: a unique and beautiful snowflake in your heart's lovely winter riot

Big Ass Table

Size does matter. Microsoft Surface, das Multitouch-Gadget der Redmonder.

Take that, Apple!

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Bill Gates vs. Steve Jobs

“Whats that?” - “It’s an iHouse!” - “Uh, but it has no windows?” - “Exactly!”

Via Camael.

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Schneier on Vista

»Windows Vista includes an array of “features” that you don’t want. These features will make your computer less reliable and less secure. They’ll make your computer less stable and run slower. They will cause technical support problems. They may even require you to upgrade some of your peripheral hardware and existing software. And these features won’t do anything useful. In fact, they’re working against you.«

Bruce Schneier über Microsofts Windows Vista, digitales Restriktionsmanagement, die Unterhaltungsindustrie, Verteilungskämpfe und Steve “talk is cheap” Jobs. In diesem Zusammenhang sei Peter Gutmanns schon etwas älterer Artikel “A Cost Analysis of Windows Vista Content Protection” wärmstens empfohlen - Leser des Linux-Magazins werden den Neuseeländer aufgrund zahlreicher Beiträge bereits kennen. Ein Mitarbeiter von Microsoft bloggt Antworten, die Fragen offen lassen.

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Eine gewonnene Schlacht

Man kann bekanntlich nicht alles haben, und so war die heutige Ablehnung der “Richtlinie über die Patentierbarkeit computerimplementierter Erfindungen” in Straßburg wohl mehr als von vielen Anfangs erwartet, sicherlich aber auch weniger als von manchem erhofft. Nachdem die Vertreter der Großkonzerne ihre hässliche Fratze in einem ungewohnt massiven Kampf der Eigeninteressen gezeigt hatten, ging die voerst wohl letzte Runde eines weiteren, demokratischen Trauerspiels auf europäischer Ebene dank des unermüdlichen Einsatzes vieler im Kontext freiheitlich denkender Akteure mit einem vorläufigen Unentschieden zu Ende. Einer Industrie, die sonst nicht müde wird, selbstregulierende Marktkräfte zu beschwören, wurde der Schutz eigener Monopole durch ein staatlich garantiertes Total Trivialpatent nicht gewährt. Um mit Viviane Forrester zu sprechen: Der Primat der Bilanzen wurde dieses Mal nicht zum universellen Gesetz.

Die große Erleichterung über die Abwehr des größtmöglichen Übels sollte dennoch nicht darüber hinweg täuschen, dass das Thema noch nicht vom Tisch ist. Nach wie vor existiert die umstrittene Patentvergabepraxis des europäischen Patentamts, seit dem heutigen Tag allerdings in einem etwas luftleereren Raum. Zu denken sollte auch die plötzliche Unterstüzung der Ablehung der Ratsrichtlinie durch die eigentlichen Verfechter der weitergehenden Patentierbarkeit von Software computerimplementierten Erfindungen geben: die Türen werden offengelassen. Der mehrmals gemässigte Vorschlag des französischen Ex-Premiers Michel Rocard sollte mit allen Mitteln und in jedem Fall verhindert werden.

Bedenkt man, welcherlei Menschen über derart wichtige Sachfragen abzustimmen haben, möchte man verzweifelt die Hände über dem Kopf zusammenschlagen. So zitiert heise online im heutigen Artikel zur “Beerdigung” der Softwarepatentrichtlinie den CDU-Abgeordneten Werner Langen:

Der CDU-Abgeordnete Werner Langen [...] beschimpfte Softwarepatentgegner als “Handlanger” asiatischer und amerikanischer Wirtschaftsinteressen.

Heise selbst, wohl nicht ganz ohne jede berechtigte Süffisanz, führt dazu weiter aus:

Zu den stärksten Befürwortern der Ratslinie hatten aber Konzerne wie die Business Software Alliance (BSA) gehört, die US-Größen wie IBM, Intel oder Microsoft vertritt und seit längerem beim Schutz “geistigen Eigentums” an einem Import des US-amerikanischen Rechtssystems in der EU arbeitet.

Der Nuhr’sche Imperativ würde wohl in vielen Parlamenten dieser Welt für Grabesstille sorgen.

Relevante Links:

EU-Parlament beerdigt Softwarepatentrichtlinie
Softwarepatente: Besser keine Richtlinie als eine schlechte
Softwarepatente: Industrielobbying mit gezinkten Karten?
Artikelübersicht: Der Streit um Softwarepatente in Europa
Softwarepatente? Abgelehnt!
Europaparlament stimmt gegen Software-Patente
Richtlinie zu Softwarepatenten vom Tisch

Echo Chamber:

Softwarepatente? Abgelehnt!
Strike!

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Die ultimative Lobhudelei

Heise online berichtet über eine Untersuchung des Bundeswirtschaftsministeriums, nach der nur 45 Prozent der Unternehmen mit weniger als neun Mitarbeitern eine eigene Homepage haben - meist des “fehlenden Know-Hows” wegen. Oft seien aber auch die Seiten der im Netz vertretenen Unternehmen nicht viel mehr als inhaltsleere Visitenkarten, die kaum Informationen abseits des lokalen Wetters böten. Neue Vertriebskanäle würden so kaum erschlossen.

Aus diesem Grund berät Guido Zakrzewski vom Beratungs- und Informationszentrum Elektronischer Geschäftsverkehr (BIEG) Hessen seit einiger Zeit die Mitglieder der Industrie- und Handelskammern:

Das BIEG rät den Unternehmen, ihren Internet-Auftritt von Profis entwerfen zu lassen. Die Kosten zwischen 1500 und 4000 Euro machten sich schnell bezahlt. “Nichts ist schlimmer als eine amateurhaft gestaltete Homepage”, warnt der Fachmann. Zu den schlimmsten Fehlern gehörten inhaltsleere Seiten, auf denen keine Angaben über Produkte, Dienstleistungen oder Preise zu finden sind. [...] Die Startseite müsse klar gegliedert sein und einen schnellen Zugriff auf die gesuchten Informationen ermöglichen. Lange Fließtexte, zu viele Bilder und grafische Elemente, eine zu kleine Schrift und lange Ladezeiten wirken eher abschreckend auf die Besucher [...] “Der Kunde, aber auch der Konkurrent sind nur einen Klick weit entfernt”.

Vermutlich um anderen Unternehmen ein Beispiel zur Orientierung zu geben, vergibt das Deutsche Handwerk mittlerweile einen der unzähligen, netzweiten “Internetpreise”. Die Begründung der Jury für den erkorenen Preisträger des Jahres 2002, den Flötenbauer Mollenhauer aus Fulda, liest sich überzeugend:

Der Jury hatte besonders gut gefallen, dass das Unternehmen “virtuos alle Register der Internetpräsentation zieht”. So gibt es für Kunden nicht nur eine Bestellmöglichkeit, Musikliebhaber können sich auch über Seminare informieren, Wissenswertes über die Instrumente erfahren oder sich sogar über eine Webcam den Bau einer Blockflöte in einer Werkstatt anschauen. Zudem gibt es “Einstiegstore” zu weiteren Seiten rund um die Blockflöte.

Wie wichtig dem Unternehmen eine gelungene Internetpräsenz ist, unterstreichen die weiteren Ausführungen des Artikels auf heise online, in denen auch die finanziellen Seiten eines solchen Angebots zur Sprache kommen:

Das Unternehmen investiert einen sechsstelligen Betrag pro Jahr in den Web-Auftritt, zwei Mitarbeiterinnen kümmern sich ausschließlich um die Gestaltung der Seiten. Trotz der hohen Kosten sieht Kunath die professionelle Homepage als richtigen Weg: “Wir erreichen so viele Kunden, wie wir niemals über Postsendungen oder Werbung in Zeitschriften erreichen könnten.”

Die Erwartungen beim spontanen Klick auf die Sieger-Seite sind nach diesen unzähligen, lobenden Worten vergleichsweise hoch, werden aber schnell und recht unsanft auf den Boden der Tatsachen zurückgeholt. Man fragt sich unvermittelt und ungläubig, ob denn tatsächlich diese Seite gemeint war, und ja, sie war es offensichtlich.

Einige ausgewählte Highlights:

<head>
<meta http-equiv=“Content-Type” content=“text/html; charset=windows-1252”>
<meta name=“GENERATOR” content=“Microsoft FrontPage 5.0”>
<meta name=“ProgId” content=“FrontPage.Editor.Document”>
<title>Neue Seite 1</title>
</head>

<frameset rows=“113,81%” frameborder=“no” border=“0”>
    <frame src=“main/banner.htm” name=“banner” 
    noresize scrolling=“no” frameBorder=“0”>
    <frame src=“main/index2.htm” name=“banner”
    noresize scrolling=“no” frameBorder=“0”>
</frameset>

“Nichts ist schlimmer als eine amateurhaft gestaltete Homepage”, warnt der Fachmann. Zweifelsohne kein Einzelfall, und somit sicherlich noch nicht einmal der Bodensatz real existierender Firmenhomepages. Stellt sich also die Frage, welche Qualen die Jury beim Betrachten der geschlagenen Konkurrenz über sich ergehen lassen musste.

Ohne eine weitergehende Kommentierung (oder Vorwarnung) überlasse ich hiermit den geneigten Leser der eigenen Meinungsbildung.

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Interview mit Georg Greve (FSFE) II

Golem veröffentlichte am heutigen Mittwoch ein Interview mit Georg Greve, dem Präsidenten der Free Software Foundation Europe (FSFE). Die FSFE vertritt zur Zeit die Interessen des Samba-Projektes im EU-Kartellverfahren gegen Microsoft. Greve fordert in diesem Zusammenhang wiederholt den kostenfreien Zugang zu allen Informationen, die für die Interoperabilität und Interaktion zwischen verschiedenen Schnittstellen notwendig sind. Nur so könne ein Wettbewerb von unterschiedlichen Geschäftsmodellen, Softwareparadigmen, technischen Lösungen und Ideen stattfinden, zum Vorteil von Wirtschaft und Gesellschaft.

Im Verlauf des weiteren Interviews spielt das Thema TCG/TCPA eine gewichtige Rolle. Das treffender als “digitales Restriktionsmanagement” umschriebene DRM sieht Greve als einzigen denkbaren Anwendungsfall für die “bestenfalls nutzlose Technologie” des Trusted Computings.

Erneut spricht sich der Präsident der FSFE für die weltweite Abschaffung von Softwarepatenten aus, nicht ohne den gewohnten, wichtigen Hinweis, dass die Richtlinie für ein europäisches Patentsystem in diesem Kontext kein nur für freie Software spezifisches Problem darstellt: “Es gibt keine Effekte von Softwarepatenten, die spezifisch für freie Software wären - Aussagen über den Nutzen einer Vereinheitlichung greifen also zwingend weiter. Zunächst ist Vereinheitlichung kein Wert an sich. Eine Vereinheitlichung der durch Softwarepatente geschaffenen Rechtsunsicherheit bringt sicherlich nicht mehr Rechtssicherheit.”.

Lesen: Das komplette Interview von Golem mit Georg Greve.

Siehe auch:

Interview mit Georg Greve (FSFE)

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Systemsterben

====== Top 10 Spammails ===============================================
Subject: **SPAM** Score: 232.45: Small Busi.ness, No T.erminals--vagina
Subject: **SPAM** Score: 191.50: Re: kill claustrophobic
Subject: **SPAM** Score: 190.00: Re: bought staid
Subject: **SPAM** Score: 186.10: Re: embeddable mare
Subject: **SPAM** Score: 179.60: Re: switzerland checkerberry
Subject: **SPAM** Score: 178.60: Re: eightfold
Subject: **SPAM** Score: 168.60: assist it, another joined
Subject: **SPAM** Score: 166.60: plodded back and forth
Subject: **SPAM** Score: 166.10: Re: opinionate
Subject: **SPAM** Score: 164.70: avogadro expose
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number of spammails:	100233
minimum/maximum    :	4.0/232.45

Es ist definitiv wieder an der Zeit, meinen SPAM-Ordner zu leeren. Die hier teilweise ungewohnt hoch erscheinenden SpamAssassin-Scores ergeben sich aus angepassten und externen Regelsätzen. Demnächst müssen diese allerdings einer Frischzellenkur unterzogen werden, in letzter Zeit kommen hier einige False Negatives durch, meist deutschsprachig.

Microsoft spielt derweil gekonnt auf dem so unglaublich innovationsfördernden Instrumentarium des Patentrechts und ist offensichtlich munter dabei, herrlich unspezifisch in die Breite gehende Anträge einzureichen, die bei erteiltem Segen der zuständigen Ämter wohl durchaus in der Lage wären, diverse Ideen und Lösungen im Kampf gegen die ungeliebte Werbeflut zu erschlagen. An dieser Front aktuell aus naheliegenden Gründen also Stillstand statt Fortschritt.

In diesem Kontext wirken die Prophezeiungen der Züricher Ökonomin Margit Osterloh beängstigend real und kalkuliert: In einer Ära legitimierter Softwarepatente hätte Open Source keine Überlebenschance - “Dieses System wird sterben”. Setzt man die erschreckend erfolgreichen Beeinflussungsbemühungen diverser Lobbyisten auf eine willfährige Gesetzgebungspolitik und das Geschäfts- und Patentierungsgebaren großer IT Konzerne sinnbildend zusammen, so ergibt sich eine düstere Zukunftsvision, in der die Größe der Patentportfolios und hauseigenen Justizabteilungen grundlegend über Partizipationsmöglichkeiten am Markt entscheiden wird.

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Verspieltes Vertrauen

Eine Zeit lang kam es dem geneigten Beobachter fast so vor, als hätte Microsoft mit Erscheinen des zweiten Service Packs für Windows XP Lehren aus einer über Jahre hinweg katastrophalen Produktpolitik in sicherheitstechnischer Hinsicht gezogen. Würmer, Viren und SPAM, die neuen, biblischen Plagen des Informationszeitalers, werden zu vorderst von schlecht gewarteten Windows Dialups auf ein für viele aus diesem Grund immer unbrauchbarer werdendes Netz losgelassen. Während der private Netzbürger zunehmend genervt ohne martialische Filterprogramme kaum mehr seines virtuellen Briefkastens Herr wird, summieren sich die volkswirtschaftlichen Schäden in bis dato immer ungeahntere Höhen. Nicht immer ist Microsoft ein direkter Vorwurf zu machen - oft stehen die benötigten Sicherheitspatches schon lange bereit, werden aber schlicht vom unbedarften Endanwender ignoriert. Konzeptionelle Schwachpunkte und undurchsichtiges Flickwerk strafen dennoch einen Konzern Lügen, der den Massen ein einfach und problemlos zu handhabendes System verkaufen will.

Sicherheit bedeutet immer auch ein Stück weit Administrationsaufwand und Komfortverlust, zumindest bei Systemen, die flexibel und für viele Aufgabenbereiche anpassbar sein sollen. Es ist kaum verwunderlich, dass sich technisch notwendige Restriktionen dem weniger vorgebildeten Käufer schlechter vermarkten lassen als ein Produkt, das “Out Of The Box” läuft und kaum Konfigurationsaufwand verursacht. Es bedurfte einigen netzweiten Erdbeben, um den Kundenkreis zumindest etwas für diese Belange zu sensibilisieren. Microsofts Verdienst allerdings war das nicht - zu lange gaukelte man eine heile Welt vor und schob alle Schuld auf den Endanwender, konzeptionelle Schwächen wurden mit immer fadenscheinigeren Argumenten abgetan.

Service Pack 2 sollte das ändern, mit restriktiveren Voreinstellungen und anpassbareren Sicherheitsmechanismen, selbst bei möglichem Komfortverlust oder zu erwartenden Kompatibilitätsproblemen. Ein Schritt in die richtige Richtung, von vielen lange erwartet und mit entsprechendem Wohlwollen honoriert. Niemand wird ernsthaft angenommen haben, das eine solche Umstellung reibungslos und fehlerfrei von statten geht - dazu ist ein solches Vorhaben zu komplex. Verwundern mag nur die Art und Weise, wie Microsoft mit Hinweisen auf offensichtliche Schwachstellen ihres neuen Konzepts reagiert. Der neue, frische Wind scheint schon jetzt wieder abzuflauen: Wo eben noch verlorenes Vertrauen zurück gewonnen werden konnte, wird es durch altbekannte Verhaltensweisen schnell wieder verspielt.

Einen kurzen Erfahrungsbericht dazu liefert heise Security.

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Microsoft, Patente und Open Source

Es ist keine neue Erkenntnis und wird seit langem vermutet: Microsoft könnte sein umfangreiches Patentportfolio aktiv zum Nachteil von Open Source Projekten instrumentalisieren, um so gegen die ungeliebte Konkurrenz freier Software vorzugehen. In der möglichen Schusslinie Redmond’scher Klagen oder Forderungen sehen viele neben den großen Projekten wie Apache oder Samba und Distributoren wie SuSE oder Red Hat auch Firmen, die Open Source Software in irgendeiner Form einsetzen oder unterstützen, beispielsweise Intel, IBM oder Oracle. Nun ist ein zwei Jahre altes Memo des Hewlett Packard Managers Gary Campbell aufgetaucht, in dem eben diese Überlegungen abgehandelt werden. Campbell selbst bezieht sich unter anderem auf den Paragraph §7 der GPL, der die Verbreitung patentierter Techniken unter der GNU General Public License verbietet. Seinen Schlussfolgerungen allerdings widersrpicht Eben Moglen, Rechtsprofessor an der Columbia Law School in New York und Vorstandsmitglied der Free Software Foundation (FSF).

Bisher jedoch sind Schritte von Seiten Microsofts in diese Richtung ausgeblieben. Beobachter vermuten aber, dass Microsoft vor allem auf Grund der laufenden Kartellverfahren in den USA und Europa Zurückhaltung an den Tag legt. Es sollte dabei nicht übersehen werden, dass der Riese aus Redmond derzeit vehement dabei ist, neue Patente zu lizensieren und nach eigenem Bekunden plant, diese in Zukunft auch aktiv zu verwerten. Die noch ausstehende Entscheidung der EU zum Thema Softwarepatente spielt in diesem Kontext sicherlich ebenfalls keine ganz unbedeutende Rolle.

Die Zeit des “If you can beat ‘em, buy ‘em” scheint vorrüber. “If you can’t buy ‘em, sue ‘em!” - Oder patentiere es wenigstens!

Relevante Links:

Microsoft könnte Software-Patente gegen Open Source verwenden
Befürchtungen um einen “Patentkrieg” Microsofts gegen Open Source

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Dem Spammer an den Kragen

Laut einer Meldung des heise Newstickers wurde der Spammer Daniel Khoshnood zur Zahlung von 4 Millionen US-Dollar Schadensersatz an Microsoft verdonnert. Khoshnood hat den ungeliebten Werbemüll über sein Unternehmen Pointcom bei Nutzern des Hotmail-Dienstes abgeladen und darin Adressen wie “hottmail.com”, “wwwwindows.com”, “microsoftc.com”, “wwmsn.com”, “bcentrals.com” und “windowsupdatenow.com” beworben. Dieser Umstand dürfte Microsoft wohl letzlich dazu bewogen haben, ausgerechnet in diesem Fall eine Klage einzureichen.

Auch wenn Microsoft nicht zu den von mir favorisierten Größen der IT-Branche gehört, geht das Urteil so in meinen Augen absolut in Ordnung. Wer Spammern das Handwerk legt und ins monetäre Mark trifft, hat sogar im Falle des Redmonder Riesen meine Sympathien auf seiner Seite.

Warum?

> ./scripts/spamstats.sh
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Top 10 Spammails, sorted by SpamAssassin Score
Number of spammails: 82716
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Subject: **SPAM** Score: 232.45: Small Busi.ness, No T.erminals--vagina
Subject: **SPAM** Score: 191.50: Re: kill claustrophobic
Subject: **SPAM** Score: 190.00: Re: bought staid
Subject: **SPAM** Score: 186.10: Re: embeddable mare
Subject: **SPAM** Score: 179.60: Re: switzerland checkerberry
Subject: **SPAM** Score: 178.60: Re: eightfold
Subject: **SPAM** Score: 168.60: assist it, another joined
Subject: **SPAM** Score: 166.60: plodded back and forth
Subject: **SPAM** Score: 166.10: Re: opinionate
Subject: **SPAM** Score: 164.70: avogadro expose
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Darum.

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