/* basquiat's lovely winter riot */: a unique and beautiful snowflake in your heart's lovely winter riot

1596 Tage Uptime

Uprecords, garnicht kleinlich.

Zugegeben, da verdreht der kleine Buchhalter etwas die Zahlen. Schick schaut’s dennoch aus - womit gleichzeitig die erste Phase der platzschaffenden Staubfängerentrümpelung eingeläutet ist. Trennungsschmerz, ick hör dir trapsen.

Wer ein Herz und ausreichend Zeit für altgediente UNIX-Workstations hat, der sollte dran bleiben. Mehr dazu demnächst, momentan nur soviel: zur Adoption stehen für liebhabende Selbstabholer Rechenknechte der Firmen SGI, Sun und NeXT.

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Lemmings Online!

DHTML-Lemmings, der alten Tage wegen.

Was schon auf dem Amiga so richtig grosz war, wurde mit der Zeit definitiv nicht kleiner: Die Lemmings. Eine spielspassige Zeitreise in DHTML und Farbe - nach dem Klick.

Via Hanno, der mit seinem Konqui weniger Glück hatte.

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ZX Spectrum Orchestra

Das ZX Spectrum Orchestra: »They use no midi, no samplers, in fact, no instruments other than Sinclair hardware and peripheral devices. For instance, vocals on tracks are supplied by the Currah µSpeech. An early speech synthesizer built for the ZX Spectrum, it explores the found poetry of basic keyboard commands.«

Via Dennis.

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Tod auf Raten

SGI O2 & SGI Indigo² IMPACT 10000

Die Revolution frisst ihre Väter. Was lange abzusehen war, ist eingetreten: SGI stellt zum Jahresende die Produktion der auf MIPS-Prozessoren basierenden Server und Workstations ein - und läutet damit zeitgleich die Todesglocken für das hauseigene UNIX-Derivat IRIX. Die Presseerklärung dazu gibt’s hier, das Presseecho hier, hier und hier. Auch die Blogosphäre bleibt nicht ungerührt.

Noch gegen Ende des letzten Jahrtausends standen Rechner von SGI synonym für die obere Spitze dessen, was an Computergrafik auf diesem Planeten zu erstehen war - fast möchte ich wetten, das ein jeder meiner geschätzten Leser zumindest einen auf SGI-Computern entworfenen oder gerenderten Animationsfilm gesehen hat. Potente Workstations und durchsatzstarke Server allerdings setzten auch preislich Maßstäbe, und so brachte die immer stärker werdende Konkurrenz aus dem x86-Lager mit Ati und Nvidia nicht nur in Sachen Hardware, sondern vor allem mit Linux auch wegen der immer leistungsfähigeren und frei verfügbaren Betriebssysteme die Firma aus Mountain View unter immensen Druck. Mittlerweile sucht man dort die Rettung in großen Serverlinien, verbaut Prozessoren von Intel und setzt - wie sollte es anders sein - auf freilaufende Pinguine. Ein schrecklicher Todeskampf auf Raten. Wir danken für OpenGL, XFS und Kernelpatches für’s Enterprise Computing.

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Historisch: 3-Walzen-Enigma auf Ebay

Auch wenn ich meinen geschätzten Kanalmitinsassen Dennis durchaus nicht nur ein wenig beneide: es gibt Dinge, deren Habhaftigkeit das Herz eines jeden Geeks noch höher schlagen lassen als das sonore Tönen einer Sun Fire T2000 in den eigenen vier Wänden. Wie wäre es zum Beispiel mit dem Erwerb einer (so natürlich nicht mehr ganz taufrischen) Enigma auf eBay, das notwendige Kleingeld voraussgesetzt?
“Außerordentlich schönes Exemplar einer 3-Walzen ENIGMA des 2. Weltkrieges in sehr gutem Zustand und voll funktionsfähig”, von 1941. Nur das Prellen, das stört - Pratchett läßt grüßen.

Die Geschichte rund um die schon 1923 zivil genutzte Chiffriermaschine ist ebenso spannend wie ihre Funktionsweise. Nach Ansicht der meisten Historiker war die Entschlüsselung der im zweiten Weltkrieg militärisch genutzen und ständig weiterentwickelten Maschine durch die Teams des Polen Marian Rejewski und etwas später Alan Turings in Bletchley Park mit kriegsentscheidend. Sollte diese Geschichte eine unbekannte sein, so empfehle ich dringend die Lektüre des Wikipedia-Artikels samt weiterführender Links. Es lohnt sich!

Via Kanalmitinsasse rofl lolnoize.

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Meine Neue

Auch heute gibt es hier und da noch Tastaturen, die wegen der einen oder anderen Besonderheit aus der Masse der meist grauen Hackbretter hervor treten. Abseits der gleichgeschalteten Modegeeks im stylishen Applestore trauern alte Männer[tm] träumen echte Männer[tm] jedoch nach wie vor von den großen, lauten und umso robusteren IBM-Tastaturen aus den 80er Jahren, die - von Lexmark produziert - qualitativ bis dato unerreicht zu sein scheinen. Wer einmal seine Hände auf dieser Peripherie hat wandern lassen, ist meist mit allem anderen nicht mehr zu befriedigen.

Das alte und neue Hackbrett.

Ab sofort bin also auch ich stolzer Besitzer des amtlichen Eingabegeräts aus ferner Vergangenheit - danke Charley! Erstanden für wenige Eypos und bereits im Besitz eines solchen Schatzes machte die andere Hälfte der Gebrüder Helium (das muss so nun nicht jeder kapieren) seinem quadratstädtlichen Kollegen ein Geschenk, dass des Nerds Herzen höher schlagen lässt.


Handsigniert! ;-)

Eventuell motiviert das neue Gadget auch wieder zu (ausstehenden) Blog-Einträgen in engerer Folge. Nein Lars, das Stöckchen ist immernoch nicht vergessen.

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Musikalische Backsteine

In Zeiten, in denen geistig verwahrloste Lemminge auf Apples Hausmessen vor lauter Begeisterung über hochpreisige Barebone Lookalikes und nicht minder überteuerte MP3 Player in hysterische Schreikrämpfe ausbrechen, erinnert sich doch noch der ein oder andere an historische Begebenheiten. Nein, auch die digitale Musikrevolution hat nicht Apple aus der Taufe gehoben, das haben - wie so oft - andere, bereits lange zuvor, getan. Schon vor über 5 Jahren existierten auf Festplatten basierende MP3 Player, die bereits damals mit tauglichen Köpfhörern, welche bei Apple noch heute nur gegen Aufpreis die Ohren der hörigen Anhänger klanglich verwöhnen dürfen, ausgeliefert wurden. Manche werden es sich schon denken können: Ich rede über meine gute, alte PJB 100. Schön, dass sie noch einmal Erwähnung findet:
The world’s first iPod - Credit for this goes to Compaq’s Systems Research Center and the Palo Alto Advanced Development group -- essentially a bunch of engineers from Compaq’s laptop division who realized that hard drives could replace flash memory in MP3 players and enable them to hold far more music. When I reviewed the MP3 player these groups created (the Hango/Remote Solutions Personal Jukebox PJB-100), I was blown away by the then-unheard-of 6GB capacity, crystal-clear sound, and ample display, as compared with the skimpy 32MB devices I’d seen previously, such as the MPMan and the Rio.”

[ Introducing the world’s first MP3 player (Cnet) ]

Welch bittere Ironie der Geschichte: Compaq und später auch Hewlett-Packard, die sich Compaq einverleibten, verkannten das Potential der PJB. Man verkauft heute iPods mit eigenem Firmenbranding. Traurig.

Relevante Links:

Personal Jukebox

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I got wired.

Wired hat einen kurzen Artikel über die Gemeinde der Hobbyisten rund um die Hardware des Herstellers SGI aus Mountain View publiziert. In Zeiten, in denen SGI langsam, aber stetig von MIPS-getriebenen IRIX-Boliden auf Intel und Linux umzuschwenken scheint, ist das nicht nur wegen der an vielen Stellen durchkommenden, bitter-süssen Nostalgie einer Erwähnung wert:
“If the Mac community is dwarfed by the Microsoft horde, the number of SGI users amounts to a rounding error. Mac users may form a cult, but the SGI community is the tech equivalent of the pre-Reformation Moravian church -- unknown, tiny and years ahead of its time.”

Fast schon geehrt fühle ich mich, auf Seite zwei einen Link auf meine Gallerie von IRIX-Screenshots (obsoleted) zu finden - zwischen so bekannten Community-Größen wie Pete Plank und Ian Mapleson.

Nur um meinen Traffic mache ich mir so langsam Sorgen, wired.com schliesslich dürfte nicht zu den eher spärlich besuchten Seiten des Netzes zählen. Mal abwarten und die Sache im Auge behalten. ;-)

Nachtrag: (01.12.2004)

Den durch Wired generierten Traffic habe ich erst einmal verdauen können, statt den sonst etwa 300 Zugriffen beehrten mich mit Erscheinen der Wired-Story schlagartig um die 1600 Besucher pro Tag. Der erwähnte Link des Wired-Artikels direkt auf meine IRIX Screenshot-Gallerie liess das übliche Datenvolumen von 100-150 Megabyte auf tägliche 2 bis 3 Gigabyte anwachsen. Graphisch aufbereitet sieht das ganze dann so aus:

Got wired.

Mittlerweile flaut die Anzahl der Zugriffe zum Glück deutlich ab, auf momentan etwa 700 Gäste und ca. 600 Megabyte Traffic am Tag - allerdings etwas langsamer als erwartet, da ähnliche Artikel auf hotwired Japan und Yahoo! Japan mit den gleichen Verweisen auf meine IRIX-Gallerie erschienen sind.

Nun denn, meinem Google-Ranking kann’s nur genutzt haben. ;-)

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PJB goes Wikipedia

Der (immernoch) beste MP3 Player von Welt hat nun auch einen Wikipedia Eintrag. Danke, Markus!

Siehe auch:

PJB - Wenn einer eine Reise macht

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