/* basquiat's lovely winter riot */: a unique and beautiful snowflake in your heart's lovely winter riot

Freiheitswerte

Ein Ministerpräsident bezieht Position:

»Wir wollen, dass die Gesellschaft mehr Freiheit wagt«

Es ist eines dieser beinahe schon historisch anmutenden Zitate, wie sie just in unseren Zeiten doch so händeringend gebraucht würden - oder dann eben auch nicht. Die brutalstmögliche Vergewaltigung (nicht nur) der deutschen Sprache, sie ist ebenso widerwärtig wie die dahinter sitzenden Schreibtischtäter. Neusprech allerorten.

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Roland Koch hat den Virus

Das Roland-Koch-Institut rechnet für diesen Winter mit rund einer Million Erkrankungen.

Selbst die sonst der konservativen Gutsherrenrasse so nahe Springerpresse muss bei manchen Krankheitssymptomen offenbar spontan an brutalstmöglich integre Hessen denken, doch Ehre wem Ehre gebührt.

Via xlk.

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Unmissverständlich

Der Patriotismus in Deutschland werde gebraucht, “um endlich vom Schuldkult runterzukommen”, damit “Deutschland nie wieder von Multi-Kulti-Schwuchteln in Berlin regiert wird”. So zumindest eine unzweideutige Ansage des CDU-Bundestagsabgeordneten Henry Nitzsche, der seine Wortwahl nun natürlich bedauert: Im Nachhinein musste er (vermutlich vollkommen überrascht) feststellen, dass die von ihm geäußerten Ausscheidungsprodukte “mehr als missverständlich waren”. In der CDU sieht man nach so viel aufrichtiger Reue keinen Grund, Konsequenzen zu ziehen, schließlich habe man Nitzsche deutlich gemacht, “dass ein derartiges Fehlverhalten nicht noch einmal vorkommen dürfe”.

Nicht noch einmal nach CDU-Wahlkampfparolen aus dem Dunstkreis von NPD und französischen Nazikollaborateuren (von Roland Koch bekannt brutalstmöglich verteidigt), nicht noch einmal nach dem “letzen Ali aus der letzten Moschee”, dem als Muslim eher “die Hand abfaulen” würde, als dass er CDU wähle. Michael Luther, Vorsitzender der sächsischen Landesgruppe der Unions-Bundestagsfraktion, zeigt moralisches Rückgrat: er schließlich “wüsste nicht, was angemessen wäre an Konsequenzen”. Ein Ausschlussverfahren werde es nicht geben.

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