Nachdem ich - dank großzügiger
Schrottentnahmeaufträge Spenden - in
“Breitenwirkung” bereits von meinen “Dual Head”-Experimenten berichten konnte, beschlich mich ein leichter Unmut ob der nicht mehr ganz taufrischen Matrox G45+MDHA32DB, die mit spärlichen 32MB Kartenspeicher zwei übergewichtige CRTs zu versorgen hatte. Hardwarebeschleunigtes Rendern und damit eine annähernd brauchbare OpenGL-Performanz fielen so natürlich vollkommen flach, wären aber verschmerzbar gewesen. Schwerer wog die Tatsache, dass weder Xine noch Mplayer auf einem der beiden Displays ein fehlerfreies Abspielen meiner Videos im Dualbetrieb gewährleisteten, selbst unter Zuhilfenahme des herstellerspezifischen
mga_vid-Kernelmoduls. Mit meiner bisher genutzten Karte, einer Albatron GeForce FX 5200 LP, waren schon die zaghaftesten Versuche von wenig Erfolg gekrönt: das Board besitzt zwar VGA-, TV- und DVD-I-Ausgänge, unterstützt Nvidias TwinView jedoch nur in einer sehr abgespeckten Form - der gleichzeitige Betrieb der VGA- und DVD-I-Optionen ist hier in der Hardware nicht realisiert.
Als definitiv keiner “Gamer”-Fraktion zuzurechnendem Zeitgenossen ist die eingehende Beschäftigung mit Grafikkarten für mich eine neue, meine Begeisterung beim Einsatz einer GeForce 7600 GS umso größer. Nvidias TwinView läuft mit den herstellereigenen Binärtreibern auf Anhieb problemfrei, die Monitore werden sauber erkannt, Videos lassen sich ohne jedes Murren abspielen (wer’s braucht, der kann auch auf jedem Display einen anderen Streifen im Vollbildmodus genießen), selbst hardwarebeschleunigtes OpenGL erstreckt sich über beide Bildschirme. Quasi als Sahnehäubchen zeigt sich die Render-Extension in diesem Szenario erheblich stabiler als noch zu Zeiten meiner FX 5200, was flüssiges Arbeiten selbst mit massivstem Eyecandy verspricht.
Der dazugehörige Logeintrag liest sich erheblich besser als noch bei meinen vorherigen Versuchen mit Matrox’ G45+ und Nvidias FX 5200:
(**) NVIDIA(0): Enabling RENDER acceleration
...
(**) NVIDIA(0): TwinView enabled
(II) NVIDIA(0): Support for GLX with the Damage and
(--) NVIDIA(0): Composite X extensions is enabled.
(II) NVIDIA(0): NVIDIA GPU GeForce 7600 GS at PCI:1:0:0
(--) NVIDIA(0): VideoRAM: 262144 kBytes
(--) NVIDIA(0): VideoBIOS: 05.73.22.40.01
(II) NVIDIA(0): Detected AGP rate: 8X
(--) NVIDIA(0): Interlaced video modes are supported
(--) NVIDIA(0): on this GPU
(--) NVIDIA(0): Connected display device(s)
(--) NVIDIA(0): on GeForce 7600 GS
(II) NVIDIA(0): at PCI:1:0:0:
(--) NVIDIA(0): Sony GDM-5403AEP (CRT-0)
(--) NVIDIA(0): Iiyama (CRT-1)
(--) NVIDIA(0): Sony GDM-5403AEP (CRT-0):
(--) NVIDIA(0): 400.0 MHz maximum pixel clock
(--) NVIDIA(0): Iiyama (CRT-1):
(--) NVIDIA(0): 400.0 MHz maximum pixel clock
(II) NVIDIA(0): Assigned Display Devices: CRT-0, CRT-1
...
(II) NVIDIA(0): Virtual screen size determined
(--) NVIDIA(0): to be 3200 x 1200
...
(II) NVIDIA(0): Setting mode “1600x1200,1600x1200”
(II) Loading extension NV-GLX
(II) NVIDIA(0): NVIDIA 3D Acceleration
(--) NVIDIA(0): Architecture Initialized
(II) NVIDIA(0): Using the NVIDIA 2D
(--) NVIDIA(0): acceleration architecture
In der Praxis wirkt das Ganze durchaus beeindruckend:
Die entsprechende Xorg.conf ist einmal mehr trivial, sei der Vollständigkeit aber hier mitgegeben:
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